Zuhören. Eingehen. Teilen.

Am 24.Januar.2011 schrieb elmar in Ausgekotzt, Gesellschaft, Zeitgeist 5 Comments »

Kommunikation ist schwierig. Vor allem, wenn einer nicht genau weiß, was der andere will oder etwas selber Gesagtes auffasst. Kommen dann noch verschiedene Ebenen der Verständigung plus eine Portion Gruppendynamik und Social Networking dazu, wird es abenteuerlich und mitunter frustrierend.

Paradebeispiel 1: Foren

Ich wende mich an die Mitglieder eines Forums mit einer simplen Frage “Wie kann ich in der Anwendung XYZ dies und das machen?”. Und die Antworten…

  • User A: “Warum willst du das denn machen, das ist doch total sinnlos / doof / zweckentfremend!
  • User B: “Bääähh… wie kannst Du nur das Programm XYZ verwenden. ABC ist doch viel besser“.
  • User C: “Öhmmm… also ich verwende das Programm nicht, aber ich könnte mir denken, dass vielleicht… eventuell… öhm… äh…
  • User D: “SuFu!
  • User E: “Ja, das würde ich auch gerne wissen. Hab ja schon überall gesucht und nix gefunden.

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Mit der Dresdner in die Steinzeit

Am 24.Dezember.2008 schrieb elmar in Ausgekotzt, Dienstleistungspannen, Mac, PC Keine Kommentare »

Während der Bescherung mit meinen Eltern (die dieses Jahr per Video-Chat vonstatten ging :-) ) kam ich mit meiner Mutter auf das Thema Bankkonto und Online-Banking. Sie ist seit ungefähr 872 Jahren Kunde bei der Dresdner Bank, ich schon eine ganze Weile bei der Postbank.

Ich war doch ein wenig überrascht, daß sie für ihr Gehaltskonto bei der DreBa noch Geld bezahlt und will mich per Internet schlau machen. Nachdem ich also mit meinem Mac-Firefox zielsicher www.dresdner-privat.de ansteuere, bekomme ich folgendes Popup:

Sehr geehrter Nutzer,
vielen Dank, dass Sie das Privatkundenportal der Dresdner Bank aufgerufen haben.

Dieser Internetauftritt ist optimiert für den Internet Explorer ab der Version 5.0 sowie Netscape ab der Version 6.0 (ausgenommen NS 6.1). Sollten Sie einen anderen Browser benutzen, können wir die korrekte Darstellung und Funktion unseres Auftritts nicht gewährleisten. Wir empfehlen Ihnen, sollte es zu Fehlfunktionen kommen, eine der oben genannten Browserversionen zu installieren.

Ich kann es erst gar nicht glauben, aber da steht es wirklich… schwarz auf weiss. Eine der Großbanken Deutschlands mit einem sicherlich nicht geringen Bestand an IT-Fachkräften und Web-Machern ignoriert alle Mac- und Firefoxuser! Wie bescheuert und steinzeitlich hinterwäldlerisch ist das denn?

Okay, für die meisten von Euch wahrscheinlich nur eine Kleinigkeit, aber die lieben Firmen und Konzerne dürfen sich halt nicht wundern, wenn sie im Vorgestern stehenbleiben und dann erstaunt den vorbeiziehenden Mitbewerbern hinterherschauen. Das ist zumindest das, was ich der “Beraterbank” (Hahaha) wünsche. Solcherlei Ignoranz und Bevormundung verdient ein glattes “6 – Setzen”, selbst wenn das Portal auf den ersten Anblick

Ich bin jedenfalls mit meiner Online-Postbank mehr als zufrieden. Klappert, geht, funktioniert einfach und das sogar im Firefox. Genau darauf muss ich mich (fern der Heimat und jeder Postbank-Filiale) verlassen können und nicht auf Wischi-Waschi-Aussagen bornierter Bank-ITler.

Danke, Postbank. Zurück in die Steinzeit, Dresdner!

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Hauptsache brabbeln

Am 16.Juli.2008 schrieb elmar in Ausgekotzt, Mac, PC Keine Kommentare »

Einfache Frage: Ich habe unter CrossOver (Wine) eine Applikation installiert, die mir aber beim Starten eine Fehlermeldung anzeigt. Also ab nach Google und Foren gewälzt. Fein, da sind einige Leute, die genau dasselbe Problem auch schon hatten, bestimmt gibt es auch eine brauchbare Antwort.

Aber nix da. Eine Mitgliedschaft in einem Forum bringt gar nix, wenn man nicht auch durch Teilnahme sichtbar wird. Dabei scheinen Inhalt und Kompetenz vielen erstmal egal, Hauptsache, man hat was dazugebrabbelt.

Meine Problemsvorgänger bekommen dann Antworten wie “Wieso willst Du denn die Applikation XYZ verwenden, ABC ist doch viel besser. Oder warum nicht gleich die passende Linuxanwendung?”. Es folgt eine Auflistung scheusslicher Linux-Apps, die nicht im Ansatz das können, was ich will.

Die andere Brabbelgruppe greift nicht an der Amwendung an, sondern der Laufzeitumgebung. Wine ist ja sowieso Mist, da brauche man eine richtige VM, sonsts ginge gar nix etc.

Je mehr dieser Beiträge ich lese, desto mehr frage ich mich, ob es überhaupt irgendjemand in diesen Foren gibt, der tatsächlich Ahnung von Wine hat oder von der Anwendung, die ich laufen lassen will. Offensichtlich nicht, aber anstatt einfach gepflegt das Maul zu halten, labern die Leute über das, was sie wenigstens vermeintlich zu kennen scheinen und empfehlen dabei vollkommen am Thema vorbei.

Fazit: Wenn ich A frage, will ich eine Antwort auf A und nicht auf B, C oder gar Z. Wenn ich eine Anwendung B brauche, pfeife ich auf “Tipps” C, D, Bagdad West, die mit B nicht mal ansatzweise vergleichbar oder einfach nur unpraktisch sind. (Wenn ich eine VM gewollte hätte, hätte ich sie installiert, oder?.

Fazit2: Nochmal gegooglet, diesmal mit den englischen Begriffen. Gleich der erste Link führt mich zur Lösung. App geht nicht, wenn zusammen mit einer anderen App in der Bottle (Laufzeitumgebung), darum in einer extra Umgebung installieren. Sauber, kurz, präzise. Seltsam, daß das bei all den deutschen Beiträgen nicht gegangen ist.

Oder war das jetzt einfach nur Pech auf der einen und Glück auf der anderen Seite des grossen Teichs?

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Wehtun

Am 10.Juli.2008 schrieb elmar in Ausgekotzt, Freundschaft(en), Inneres, Zweifel 1 Comment »

Menschen tun sich weh. Das scheint so alt zu sein wie die Menschheit selbst. Vielleicht haben sich ja die Aminosäuren in der Ursuppe schon Schmerzen zugefügt, sich gegenseitig ein paar Moleküle gemopst und alles nach links gedreht.

Der Mensch als vollkommnisiertes Aminosäuren-Bündel hat da noch ganz andere Techniken. Das schlimmste daran: Vieles geschieht unbewusst. Und wer ohne böse Absicht handelt, dem möchte man doch nicht gleich die Faust der Vergeltung ins Gesicht knallen. Wenn eine solche überhaupt zur Verfügung steht.

Denn: Das gefährliche ist vor allem die Einseitigkeit. Einer sagt “Ich will”, der andere sagt “Nö”. Enttäuschung. Noch besser: Der eine sagt “Ich will, in einer Woche”, der andere “Okay”. Nach 6 Tagen dann sagt der andere “Nö, jetzt will ich doch nicht”. Ob nun mit Ätsch oder ohne, nach den 6 Tagen voller Vorfreude folgt der Fall. Und nichts läßt sich dagegen tun. Überzeugungsversuche, Wehklagen, Verdrängung… nichts hilft.

Es ist wie das Hereinfallen auf sich selbst. Mensch hat gefragt, wurde bejaht, hat sich gefreut. Hat vorbereitet, sich ausgemalt, noch mehr gefreut. Hat erwartet. Und bekommt den Amboß mitten ins Gesicht.

Same procedure as last year?

Es wird immer wieder passieren, aber warum verdammt nochmal muss es jedesmal erneut wehtun? Warum lassen wir uns, ich mich, darauf ein? Warum erwarte ich? Gibt es keine Möglichkeit der Erfüllung ohne dieses zerstörungsgefährdete Zwischenstadium, ohne dieses Ansammeln von Frustrationspotenzial?

Lieber nicht existierender Gott, bitte schaff die Erwartung ab. Und wenn Du gerade dabei bist, beseitige das “Nein” gleich mit. Wenn ich etwas möchte und mein Gegenüber antwortet mit “Nein”, lass Frage, Antwort und gleich das gesamte Begehren verschwinden, als hätte es nie existiert.

Oder mach mich egal. Gib mir einen Panzer, der mich kalt macht, der jedes Gefühl der Enttäuschung unterbindet. Der aber trotzdem Positives zuläßt. Lasse mich ernten, ohne zu säen, bekommen, ohne zu fragen, erfüllt werden ohne zu erwarten.

Wie, das geht nicht?

Leck mich.

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Macht die Augen auf, Sterbegegner!

Am 1.Juli.2008 schrieb elmar in Ausgekotzt, Gesellschaft, Zeitgeist, Zweifel 1 Comment »

Diese Aktion ging leider vollkommen daneben. Ein “Ex-Senator” (wie immer so gerne betont wird, als sei dies Teil einer Argumentation) baut Sterbegeraete und hat nun eine publikumswirksame Aktion gestartet, indem er einer alten Frau beim Sterben half. Etwas zu publikumswirksam, denn nun stürzen sich alle, wie erwartet, auf die Form und umschiffen den Inhalt. Von Geltungssucht ist die Rede, Empörung macht sich breit und jeder ist sofort bereit, Sterbehelfer Kusch ob seiner “abscheulichen” Tat zu verdammen und alle Sterbehilfe gleich mit. Wenn es seine Absicht war, die Menschen aufzurütteln, hat er es geschafft. Wenn er geglaubt hat, der Sterbehilfe damit einen Dienst zu erweisen, hat er sich (zumindest dem jetzigen Anschein nach) bitter getaeuscht.

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Wer so alles abdreht

Am 1.März.2008 schrieb elmar in Ausgekotzt, Lästereien, Politik Keine Kommentare »

Seit ein paar Tagen ist dicke Luft in Berlin. Spiegel Online berichtet über ein paar schmerzfreie “Künstler”, welche in einer Galerie unter anderem ein Bild der Kaaba mit dem Titel “Dummer Stein” ausstellen. Nun, man ist ja nach den “Ausrutschern” in Daenemark, Norwegen und anderswo schon einiges gewohnt… gewohnt hitzig werden denn auch die Diskussionen über religiösen Fundamentalismus versus Freiheit der Kunst geführt. Wo aber die Mohammed-Karikaturen aus meiner Sicht noch so etwas wie künstlerische Freiheit in Anspruch nehmen können, faellt mir bei der Aktion der (ausgerechnet) Daenen nix mehr ein.

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Dein Auto iss abba scheisse!

Am 25.Februar.2008 schrieb elmar in Ausgekotzt, Lästereien, Zeitgeist Keine Kommentare »

Ich versteh’ die Leut’ net! So viel Mitteilungsbedürfnis, so viel Haarspalterei, so viel Ichbinaberdermeinungdass.

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Nahkampfbahn

Am 19.November.2007 schrieb elmar in Ausgekotzt, Draussen Keine Kommentare »

Sach mal, was war DAS denn??? Reiner Nahkampf auf der Autobahn. Normalerweise ist um diese Uhrzeit (rund um 7) noch einigermassen gemässigter Verkehr, aber heute waren wohl genau jene Antilligenzbolzen unterwegs, die des Lesen nicht mächtig und daher vollkommen unwissend sind, daß heute KEIN Bahnstreik ist.

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iPhone bei T-Mobile… Achtung, Kleingedrucktes!!!

Am 3.November.2007 schrieb elmar in Ausgekotzt, Mac Keine Kommentare »

Der Tag rückt näher, die Neugierde wird inzwischen befriedigt… T-Mobile hat die Tarife für das neue iPhone inzwischen auf seiner Webseite.

Nachdem ich anfangs über Apples Verhalten (Firmware-Update, Hacker-Ausschluss) leicht angesäuert war, kann ich mich mich angesichts angekündigter SDK inzwischen wieder mit dem Phoni-Gedanken anfreunden, zumal der iPod Touch richtig heiss auf den grossen Bruder macht. Und nun kommt T-Mobile mit dem Kleingedruckten…

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Programmiertes Chaos in TXL

Am 13.Oktober.2007 schrieb elmar in Ausgekotzt, Unterwegs Keine Kommentare »

Lag das nun am gestrigen Lokführerstreik oder herrscht im Flughafen Tegel immer ein derartiges Chaos? Was ich gestern dort erlebt habe, verdient ohne Probleme einen Platz in den Top 5 miserabler Organisation und Dienstleistungsunfähigkeit.

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Von der Autofahrerfront

Am 2.Oktober.2007 schrieb elmar in Ausgekotzt, Draussen, Politik, Zeitgeist, Zweifel Keine Kommentare »

Endlich. Verkehrsvergehen kosten mehr Geld, wie tagesschau.de und stern.de berichten. Handy am Steuer und Rasen in der Stadt werden z.B. deutlich teurer, Grund genug für den ADAC, gleich wieder rumzublöken, Autofahrer seien keine Verbrecher. Natürlich sind sie das nicht, aber gegen die schwarzen Schafe gehört vorgegangen, meiner Meinung nach sogar noch schärfer als jetzt.

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iPhone – Die Stimmung kippt

Am 29.September.2007 schrieb elmar in Ausgekotzt, Mac, Zweifel Keine Kommentare »

Eben gerade las ich diesen Spiegel-Bericht und war – gelinde gesagt – entsetzt. Ob es ein “Kollateralschaden” ist, daß viele der iPhone-Erweiterungen Dritter nach dem neuen iPhone-Softwareupdate nicht mehr funktionieren, sei mal dahingestellt. Fest steht, daß Apple sich damit keinen Gefallen tut. Der Unmut in der Gemeinde ist gross, der Beitrag im Gizmodo-Blog ist nur eine von vielen Stimmen.

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Sind Radarfallen Freiwild?

Am 11.September.2007 schrieb elmar in Ausgekotzt, Draussen, Gesellschaft, Politik, Zeitgeist Keine Kommentare »

radarfalle.jpgUnbekannte haben eine Radarfalle an der A5 plattgemacht und die Filmkassette mitgehen lassen, so eine Nachricht der FNP heute.

Ich könnte fast wetten, daß einige von Euch, die das lesen, schmunzeln oder vielleicht sogar hämisch lachen. Immerhin sind Radarfallen beim Pholk ja der Buhmann schlechthin. Über kaum eine Sache kann sich Bierbauch-Herbert so trefflich aufregen wie über die Starenkästen, die ja alle nur Abzocke sind und überhaupt verboten gehören.

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Laber-Amis Inc.

Am 21.April.2007 schrieb elmar in Ausgekotzt, Lästereien, Tierisches, Werbung, Zeitgeist Keine Kommentare »

Kaum, daß der Brookfield-Zoo in Chicago seinen eigenen “Knut” hat, kommt die Zoo-Labertante Sondra Katzen (sehr passender Name) mit der Meldung, daß ihr Bär süßer sei als Knut, weil blablablabla…
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Post aus den USA

Am 18.April.2007 schrieb elmar in Ausgekotzt, Draussen, Gesellschaft, PC, Politik Keine Kommentare »

Diesen Spiegel-Artikel und vor allem die darin aufgeführten Leserbriefe aus den USA muss man sich wirklich mal geben.

Naja, es ist schon gemein: Erst tötet ein Junge aus Südkorea einen Haufen Amerikaner (plus anderer Nationalitäten) und als es gerade so schön aussah, als könnte man alles auf Computerspiele, brutale Theaterstücke, Liebeskummer und Einzelgängertum schieben, kommen die bösen Europäer und kritisieren die waffen-besessenen Amerikaner und ihre diesbezüglich laschen Gesetze.
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