Liebe Eltern! (oder: Über meinen Kontakt zu Jüngeren im Internet)

Am 28.Juni.2011 schrieb elmar in Allgemein, Freundschaft(en), Gesellschaft, Twitter, Unterwegs, Zeitgeist 14 Comments »

Sie haben sich bestimmt schon einmal Gedanken gemacht, wie sie sich beim Thema Internet verhalten sollten, was sie erlauben können und wo Einschränkungen und ein wachsames Auge angebracht sind. Die „alten“ Medien wie Fernsehen, Zeitungen und Bücher versuchen zu helfen, aufzuklären und zu unterstützen, pflegen aber auch, wie mancher TV-Privatsender, gerne eine quotenfreundliche Sensationsberichterstattung, die der Realität nur bedingt gerecht wird.

Fakt ist: Wer als Jugendlicher im Internet unterwegs ist, sollte ein paar wichtige Sicherheitsregeln beachten und Eltern tun gut daran, auch mal zu schauen, was die „lieben Kleinen“ so treiben. Auf der anderen Seite sind Jugendliche, gerade weil sie so selbstverständlich mit den Medien Computer und Internet aufwachsen, durchaus routinierter und umsichtiger als viele Eltern denken. Die zunehmende Vernetzung führt dabei auch zu einem Um- und Neudenken des Begriffs „Privatsphäre“, bei dem die Grundstücksmauern früherer Generationen einem Miteinander und einer Offenheit weichen, welche Eltern und Ältere oft erschreckt. Doch gerade diese Offenheit und der rasante Austausch untereinander sorgen auch dafür, dass „dunkle Gestalten“ schnell auffliegen und kritisch beobachtet werden. Daneben aber ermöglichen soziale Medien wie Twitter aber auch einen „gesunden“ Kontakt und Austausch zwischen Generationen und Menschen, die sich im realen Leben vermutlich nie kennengelernt hätten.

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50 Fakten über mich.

Am 16.Juni.2011 schrieb elmar in Freundschaft(en), Inneres, Mac, Positives, Unterwegs 6 Comments »

  1. Mein Lieblingsgemüse ist Brokkoli.
  2. Ich habe zwei Studiengänge geschmissen, einen nach zwei und einen nach 3 Semestern.
  3. (geändert) Heute arbeite ich als “Systemarchitekt Virtualisierung” bei Lufthansa Systems.
  4. Ich habe die achte Klasse wiederholt.
  5. Das Knistern von Chipstüten wie auch einige andere Geräusche machen mich aggressiv.
  6. Ich habe zweimal in meinem Leben mein Hobby zum Beruf gemacht (Rettungsdienst und IT).
  7. Mit 12 habe ich im Bahnhof Frankfurt-Höchst mal einige Stunden lang die Zugansagen gemacht. “Bitte Vorsicht auf Gleis 3…”.
  8. Ich habe Heuschnupfen und allergisches Asthma, seit ich 4 bin.
  9. In der 6. und 7. Klasse wurde ich wegen meines Körpergewichts ziemlich gemobbt.
  10. Der Tag der Bundesjugendspiele war für mich der schrecklichste Schultag des Jahres.
  11. (geändert) Ich habe seit einigen Jahren einen Tinitus.
  12. Ich hatte in meinem 12 qm-Zimmer bei meinen Eltern zeitweise bis zu 35 (auch große) Pflanzen.
  13. Im selben Zimmer hatte ich eine selbsgebaute Voliere mit 6 Wellensittichen.
  14. Ich bin trotz Höhenangst eine fast 30 Meter hohe Drehleiter (DL30) bis zum Ende hochgeklettert.
  15. Ich bin die ersten 25 Jahre meines Lebens mit Hunden aufgewachsen.
  16. Für mich ist Weinen ein sehr befreiendes Gefühl. Auch, wenn es recht selten vorkommt.
  17. Ich spiele Klavier und Gitarre, hatte aber lediglich 2 Jahre Heimorgel- und niemals Gitarrenunterricht.
  18. Ich bin ein Einzelkind, habe mir aber nie wirklich die Frage gestellt, ob ich lieber mit einem Bruder aufgewachsen wäre oder nicht.
  19. Schon mit 11 Jahren habe ich alleine meine Mutter in unserem Schnellimbiss vertreten.
  20. Ich hatte in Sport nur ein einziges Mal im Zeugnis eine 1 und zwar im Abschlußjahr.
  21. Ich habe zwei Mal in meinem Leben eine Muschel probiert. Mit 10 und nochmal 10 Jahre später. Ich hab’ beide nicht runterbekommen.
  22. Heute bedeuten mir Freundschaften mehr als Verliebtsein.
  23. 3 Monate vor dem Abi hatte ich einen schweren Unfall, der einiges in meinem Leben verändert hat.
  24. Ich habe noch nie jemand absischtlich mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
  25. Ich verschlucke mich immer mal wieder heftig, sogar an meinem eigenen Speichel.
  26. Ich liebe Zug fahren.
  27. Ich habe recht hohe Ansprüche an mich selbst.
  28. (geändert) Ich esse, wenn ich alleine bin, fast immer vor dem Mac.
  29. Ich hatte in meinem Leben 3 Motorräder, bevor ich mir vor ein paar Jahren zum ersten Mal ein Auto kaufte.
  30. Ich war noch nie im Fernsehen. Ich war einmal im Fernsehen, nämlich im Offenen Kanal Frankfurt/Offenbach mit einer 45-minütigen Kultur-Satire-Sendung zusammen mit @AufSendung.
  31. Mein schlechtestes Halbjahreszeugnis hat einen Schnitt von 4,3.
  32. Dafür steht in meiner Abiturnote vor dem Komma eine 1.
  33. Twitter hat meine soziales Leben und Kontakte vollkommen umgekrempelt.
  34. Ich habe von 2008 bis 2010 in Budapest gelebt.
  35. Ich fahre lieber bei 15° Inliner als bei 35° am Strand zu liegen.
  36. Ich bin mit 16 aus der Kirche ausgetreten.
  37. Ich bin Jahressieger 2006 der Lufthansa Fotoclubs, Sparte “Color”
  38. Ich habe viel zu viel Zeug in meiner Wohnung und will schon seit Ewigkeiten mal richtig ausmisten.
  39. Ich fotografiere gern und einigermassen gut, bin dabei aber auch sehr kritisch und bewundere viele Arbeiten anderer.
  40. Meine Lieblingsreiseländer sind (neben Deutschland) Norwegen, Schweiz und die USA.
  41. Ich habe nach dem Auszug zu Hause den Großteil meines Lebens in WGs gewohnt.
  42. Das Gefühl, ungerecht behandelt oder mißverstanden zu werden, macht mich wahnsinnig.
  43. Ich lebte 7 Jahre in einer Beziehung.
  44. Im Alter von 11 bis 15 war ich sehr großer Eisenbahnfan.
  45. Mit 13/14 habe ich oft um 17 Uhr die Kneipe meiner Eltern aufgemacht und alleine geführt, bis sie 1-2 Stunden später dazukamen. Ich habe sehr viel in der Kneipe mitgeholfen und es hat mir immer großen Spaß gemacht.
  46. Bevor ich 2006 zum Apple Fanboy mutierte, war ich 1997-2001 schon einmal Mac User, stieg dann aber wieder auf Windows (XP) um.
  47. Mein erstes Modem hatte 2400 bps Daten- und 9600 bps Fax-Geschwindigkeit.
  48. Die bedeutenste LP meiner Jugend ist “Dark Side Of The Moon” von Pink Floyd.
  49. Mein uralter Nick “Lazertis” stammt aus dem Hörspiel “Das Jahr Lazertis” von Günther Eich.
  50. Ich war noch nie auf dem Mond.
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Die Welt ist schlecht – lasst uns feiern!

Am 26.August.2010 schrieb elmar in Freundschaft(en), Gesellschaft, Positives, Zeitgeist 2 Comments »

Für mich hat sich seit Anfang des Jahres 2010  einiges getan. Ich habe nicht nur wieder mehr Kontakt zu einem sehr guten Freund, sondern auch viele neue Leute kennengelernt. Wenn ich sage, wo (“in Twitter”), schmunzeln viele, teils mitleidig, teils unwissend. Sie kennen das neue Kommunikationsmedium nur aus den Nachrichten und wissen darüber ungefähr so viel wie über Google Street View oder IRC, sprich: gar nix. Aber… diese neuen Bekanntschaften haben mich gestärkt, mich sozial “lebendiger” gemacht, und das nicht nur in der virtuellen 140-Zeichen-Welt, sondern auch im vielgeschworenen “Real Life”. Und in dem passiert momentan einiges.

Nach 2 Jahren und 8 Monaten kehre ich zurück. Von Budapest, wohin ich einst entsandt worden war, nach Kelsterbach, wo ich in von nun an wohnen und (wieder) arbeiten werde. Mit der Rückkehr sind einige Veränderungen verbunden, die für sich alleine schon kleine Herausforderungen sein können:

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Wehtun

Am 10.Juli.2008 schrieb elmar in Ausgekotzt, Freundschaft(en), Inneres, Zweifel 1 Comment »

Menschen tun sich weh. Das scheint so alt zu sein wie die Menschheit selbst. Vielleicht haben sich ja die Aminosäuren in der Ursuppe schon Schmerzen zugefügt, sich gegenseitig ein paar Moleküle gemopst und alles nach links gedreht.

Der Mensch als vollkommnisiertes Aminosäuren-Bündel hat da noch ganz andere Techniken. Das schlimmste daran: Vieles geschieht unbewusst. Und wer ohne böse Absicht handelt, dem möchte man doch nicht gleich die Faust der Vergeltung ins Gesicht knallen. Wenn eine solche überhaupt zur Verfügung steht.

Denn: Das gefährliche ist vor allem die Einseitigkeit. Einer sagt “Ich will”, der andere sagt “Nö”. Enttäuschung. Noch besser: Der eine sagt “Ich will, in einer Woche”, der andere “Okay”. Nach 6 Tagen dann sagt der andere “Nö, jetzt will ich doch nicht”. Ob nun mit Ätsch oder ohne, nach den 6 Tagen voller Vorfreude folgt der Fall. Und nichts läßt sich dagegen tun. Überzeugungsversuche, Wehklagen, Verdrängung… nichts hilft.

Es ist wie das Hereinfallen auf sich selbst. Mensch hat gefragt, wurde bejaht, hat sich gefreut. Hat vorbereitet, sich ausgemalt, noch mehr gefreut. Hat erwartet. Und bekommt den Amboß mitten ins Gesicht.

Same procedure as last year?

Es wird immer wieder passieren, aber warum verdammt nochmal muss es jedesmal erneut wehtun? Warum lassen wir uns, ich mich, darauf ein? Warum erwarte ich? Gibt es keine Möglichkeit der Erfüllung ohne dieses zerstörungsgefährdete Zwischenstadium, ohne dieses Ansammeln von Frustrationspotenzial?

Lieber nicht existierender Gott, bitte schaff die Erwartung ab. Und wenn Du gerade dabei bist, beseitige das “Nein” gleich mit. Wenn ich etwas möchte und mein Gegenüber antwortet mit “Nein”, lass Frage, Antwort und gleich das gesamte Begehren verschwinden, als hätte es nie existiert.

Oder mach mich egal. Gib mir einen Panzer, der mich kalt macht, der jedes Gefühl der Enttäuschung unterbindet. Der aber trotzdem Positives zuläßt. Lasse mich ernten, ohne zu säen, bekommen, ohne zu fragen, erfüllt werden ohne zu erwarten.

Wie, das geht nicht?

Leck mich.

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Überraschende Filme

Am 21.März.2008 schrieb elmar in Freundschaft(en), Spass, TV Keine Kommentare »

Nicht selten werden Filme ganz groß angekündigt, ein Meilenstein, eine Revolution, ein unvergessliches Kinoerlebnis (im schlimmsten Falle noch mit dem Zusatz “für die ganze Familie”). Manchmal halten die Filme, was sie versprechen, so z.B. Matrix oder (ja, schlagt mich) Titanic, des öfteren jedoch entpuppt sich der Blockbuster als Flopbuster und ausser heisser Luft ist nix gewesen.

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Von der Unmöglichkeit zu helfen

Am 14.April.2007 schrieb elmar in Ausgekotzt, Freundschaft(en), Gesellschaft, Inneres, Zweifel Keine Kommentare »

Ein Paradebeispiel: Ein Freund erzählt mir, er kenne da jemanden, der bei diesem oder jenem Hilfe bräuchte, ob derjenige sich mal bei mir melden und ich helfen könne. Ich sage zu und tue dies auch gerne. Ich freue mich, helfen zu können, nützlich zu sein, gebraucht zu werden, doch dann: Nichts. Keine Reaktion, kein Anruf. Mehrmaliges Nachhaken. Dabei bleibt es dann, irgendwann habe ich keine Lust mehr, fühle mich verarscht.
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Fotoalbum

Am 24.August.1999 schrieb elmar in Freundschaft(en) Keine Kommentare »

Fotoalben sind immer wieder nett anzusehen und gleichsam Freude und Augenweide für alle Verwandten und Bekannten, denen nichtendenwollenderweise Alben voller krabbelnder Windeln und dementer Großväter vorgelegt werden, auf daß sie mindestens mit einem “Nein, wie ist das reizend” oder “ganz der xyz” antzuworten haben.
Für Schafbilder gelten solche anatomischen Vergleiche eher weniger, nichtsdestotrotz haben sie doch ihren ganz eigenen Reiz, gezaubert aus der Situation. Wie schön jedoch, daß es Internet gibt, hier klickst Du nur das, was Du wirklich willst, wenn nicht, schlägt der Mauszeiger unerbittlich zu und fluggs landest Du ganz woanders oder einfach nur…

Ein Schaf hat immer etwas Entspannendes. Und wenn man nicht gerade Fan von Woody Allen ist, kommt man beim Anblick eines Schafes auch eher selten auf sexuelle Gedanken. Das macht den Umgang mit ihnen gerade auch in eher unbekleideteren Situationen so reizvoll.

Entgegen anderslautender Behauptungen eignen sich Schafe nicht als Universal- translatoren, diese Domäne bleibt nachwievor den Babelfischen vorbehalten. Nichtsdestotrotz ist dem Ohr-Schaf eine gewisse Kleidsamkeit nicht abzusprechen. Außerdem hilft es beim Roulettespielen mit ein paar Tips, warnt zeitig vor herannahenden Gewittern und ist perfekt im Preissummieren von Lebensmitteln in Einkaufswagen.

Ist das Ohrschaf dann ausgewachsen, leistet es unvortreffliche Dienste beim Deckenfliegenfang. Man kann wie immer sorgenlos dem Strirnrunzeln nachgehen und ist doch gewiß, daß der treue Freund immer nach den unwillkommenen Deckenfliegen Ausschau hält und beim Entdecken einer solchen nicht zögert, diese sogleich mit einem gezielten Sprung zu erlegen. Das hält das Haus sauber, die Decke rein und erspart jede Menge Blutdrucktabletten.

Zu guter Letzt sei hier noch ein kleiner Schnappschuß angefügt, quasi ein Stilleben mit Bett, Schaf und Kamera. Aufgenommen wie die meisten Bilder dieser Seite in Bloomington, Indiana. Davon ist zwar nichts zu sehen, aber klingt natürlich viel besser für ein Familienbilderalbum, wenn man sagen kann: “Diese Bilder habe ich auf eine meiner vielen Reisen in die USA aufgenommen.”


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