50 Fakten über mich.

Am 16.Juni.2011 schrieb elmar in Freundschaft(en), Inneres, Mac, Positives, Unterwegs 6 Comments »

  1. Mein Lieblingsgemüse ist Brokkoli.
  2. Ich habe zwei Studiengänge geschmissen, einen nach zwei und einen nach 3 Semestern.
  3. (geändert) Heute arbeite ich als “Systemarchitekt Virtualisierung” bei Lufthansa Systems.
  4. Ich habe die achte Klasse wiederholt.
  5. Das Knistern von Chipstüten wie auch einige andere Geräusche machen mich aggressiv.
  6. Ich habe zweimal in meinem Leben mein Hobby zum Beruf gemacht (Rettungsdienst und IT).
  7. Mit 12 habe ich im Bahnhof Frankfurt-Höchst mal einige Stunden lang die Zugansagen gemacht. “Bitte Vorsicht auf Gleis 3…”.
  8. Ich habe Heuschnupfen und allergisches Asthma, seit ich 4 bin.
  9. In der 6. und 7. Klasse wurde ich wegen meines Körpergewichts ziemlich gemobbt.
  10. Der Tag der Bundesjugendspiele war für mich der schrecklichste Schultag des Jahres.
  11. (geändert) Ich habe seit einigen Jahren einen Tinitus.
  12. Ich hatte in meinem 12 qm-Zimmer bei meinen Eltern zeitweise bis zu 35 (auch große) Pflanzen.
  13. Im selben Zimmer hatte ich eine selbsgebaute Voliere mit 6 Wellensittichen.
  14. Ich bin trotz Höhenangst eine fast 30 Meter hohe Drehleiter (DL30) bis zum Ende hochgeklettert.
  15. Ich bin die ersten 25 Jahre meines Lebens mit Hunden aufgewachsen.
  16. Für mich ist Weinen ein sehr befreiendes Gefühl. Auch, wenn es recht selten vorkommt.
  17. Ich spiele Klavier und Gitarre, hatte aber lediglich 2 Jahre Heimorgel- und niemals Gitarrenunterricht.
  18. Ich bin ein Einzelkind, habe mir aber nie wirklich die Frage gestellt, ob ich lieber mit einem Bruder aufgewachsen wäre oder nicht.
  19. Schon mit 11 Jahren habe ich alleine meine Mutter in unserem Schnellimbiss vertreten.
  20. Ich hatte in Sport nur ein einziges Mal im Zeugnis eine 1 und zwar im Abschlußjahr.
  21. Ich habe zwei Mal in meinem Leben eine Muschel probiert. Mit 10 und nochmal 10 Jahre später. Ich hab’ beide nicht runterbekommen.
  22. Heute bedeuten mir Freundschaften mehr als Verliebtsein.
  23. 3 Monate vor dem Abi hatte ich einen schweren Unfall, der einiges in meinem Leben verändert hat.
  24. Ich habe noch nie jemand absischtlich mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
  25. Ich verschlucke mich immer mal wieder heftig, sogar an meinem eigenen Speichel.
  26. Ich liebe Zug fahren.
  27. Ich habe recht hohe Ansprüche an mich selbst.
  28. (geändert) Ich esse, wenn ich alleine bin, fast immer vor dem Mac.
  29. Ich hatte in meinem Leben 3 Motorräder, bevor ich mir vor ein paar Jahren zum ersten Mal ein Auto kaufte.
  30. Ich war noch nie im Fernsehen. Ich war einmal im Fernsehen, nämlich im Offenen Kanal Frankfurt/Offenbach mit einer 45-minütigen Kultur-Satire-Sendung zusammen mit @AufSendung.
  31. Mein schlechtestes Halbjahreszeugnis hat einen Schnitt von 4,3.
  32. Dafür steht in meiner Abiturnote vor dem Komma eine 1.
  33. Twitter hat meine soziales Leben und Kontakte vollkommen umgekrempelt.
  34. Ich habe von 2008 bis 2010 in Budapest gelebt.
  35. Ich fahre lieber bei 15° Inliner als bei 35° am Strand zu liegen.
  36. Ich bin mit 16 aus der Kirche ausgetreten.
  37. Ich bin Jahressieger 2006 der Lufthansa Fotoclubs, Sparte “Color”
  38. Ich habe viel zu viel Zeug in meiner Wohnung und will schon seit Ewigkeiten mal richtig ausmisten.
  39. Ich fotografiere gern und einigermassen gut, bin dabei aber auch sehr kritisch und bewundere viele Arbeiten anderer.
  40. Meine Lieblingsreiseländer sind (neben Deutschland) Norwegen, Schweiz und die USA.
  41. Ich habe nach dem Auszug zu Hause den Großteil meines Lebens in WGs gewohnt.
  42. Das Gefühl, ungerecht behandelt oder mißverstanden zu werden, macht mich wahnsinnig.
  43. Ich lebte 7 Jahre in einer Beziehung.
  44. Im Alter von 11 bis 15 war ich sehr großer Eisenbahnfan.
  45. Mit 13/14 habe ich oft um 17 Uhr die Kneipe meiner Eltern aufgemacht und alleine geführt, bis sie 1-2 Stunden später dazukamen. Ich habe sehr viel in der Kneipe mitgeholfen und es hat mir immer großen Spaß gemacht.
  46. Bevor ich 2006 zum Apple Fanboy mutierte, war ich 1997-2001 schon einmal Mac User, stieg dann aber wieder auf Windows (XP) um.
  47. Mein erstes Modem hatte 2400 bps Daten- und 9600 bps Fax-Geschwindigkeit.
  48. Die bedeutenste LP meiner Jugend ist “Dark Side Of The Moon” von Pink Floyd.
  49. Mein uralter Nick “Lazertis” stammt aus dem Hörspiel “Das Jahr Lazertis” von Günther Eich.
  50. Ich war noch nie auf dem Mond.
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Ein Verlust, aber vor allem eine Herausforderung

Am 31.Dezember.2008 schrieb elmar in Mac, PC, Zweifel Keine Kommentare »

Steve Jobs’ Erscheinung auf der WWDC am 11. Juni 2008 war erst der Anfang. Schon damals machten angesichts eines mageren, kraenklich erscheinenden Jobs Gerüchte über eine Wiedererkrankung die Runde, doch die Mutmassungen verliefen sich in den folgenden Monaten.

Seit Apple Mitte Dezember bekanntgab, dass die Keynote der MacWorld 2009 nicht von Jobs gehalten werden würde, kocht die Gerüchtesuppe umso heftiger.

Gizmodo malte gestern um 12:45 den Teufel an die Wand… es sei alles noch viel schlimmer als angenommen. Dan Frommer zitiert 45 Minuten spaeter in Alleyinsider gegenteilige Stimmen: Alles Blödsinn, Steve Jobs gehe es gut, die Gründe für sein Nicht-Erscheinen liegen ganz woanders.

Wo auch immer das hinführt, es ist einen Gedanken wert, was eine Person wie Steve Jobs für Apple bedeutet und vor allem, was geschieht, wenn sie einmal nicht mehr da ist. Ich meine, wir sollten mit dem Nachdenken darüber frühzeitig anfangen, um gewissermassen gerüstet zu sein, wenn es einmal soweit ist. Gerüchte forcieren bringt nichts ausser Unruhe, aber sich den “Worst Case” und die möglichen Konsequenzen vor Augen zu führen, kann den Schock lindern helfen, wenn es denn eines Tages soweit ist. Dabei geht es mir persönlich vor allem um Gefühle.

Mein Glaube: Jonathan Ive,  Phil Schiller, Bob Mansfield und all die anderen werden den Laden weiter rocken, wenn Steve einmal abtritt, aber sie brauchen dazu vor allem eines – das Vertrauen der Macianer. Und das Bewusstsein, dass wir im Laden nicht Steve kaufen, sondern ein Apple-Produkt, erdacht, entworfen und realisiert von einem Haufen Leute, die nicht spontan mit Steve von dieser Erdkugel verschwinden werden. Wir treffen unsere Entscheidung für oder gegen ein iPhone oder ein MacBook ja nicht aufgrund charismatischer Praesentationen in Cupertino oder San Francisco, sondern weil es einfach gute Produkte sind, die auf dem Markt eine ganz eigene Daseinsberechtigung haben. Dass Apple dazu bisher eine ganz eigene und einzigartige Show gemacht hat, und das ganz ohne schwitzenden Affen, ist ein nettes Goodie, aber nicht der Kern des Erfolgs.

Ich glaube auch nicht, dass die Apple-Konsum-Vibrations mit dem Abgang des CEO plötzlich nachlassen. Was war das doch für ein Gefühl… jahrelang bin ich ganz ohne Apple-Produkte ausgekommen (nachdem ich nach OS 8.5 die Mac-Welt verlassen habe), dann kam 2006 mit dem Intel-Mac Pro das perfekte “All in One” (Mac, Windows, Unix) ins Haus und spaeter Macbook Pro, Mac mini, diverse iPods und ein iPhone dazu. Ich würde mir auch noch einen iMac kaufen und noch mehr iPods, wenn ich das nur irgendwie vor meiner mentalen Finanzverwaltung rechtfertigen könnte. Apple ist sexy, Apple macht Spass, Apple ist einfach geil (mal von unverzeihlichen Glossy- oder Firewire-Fehltritten abgesehen). Natürlich konnte und kann ich auch das Missionieren nicht lassen, habe aber zur Vereinfachung meine Antwort auf die vielgestellte Frage, was denn nun am Mac so toll sei, mal in Form gebracht.

Nein, ich habe keine Angst um Apples Produkte und deren Kraft und Inspiration. Ich fürchte vielmehr das haemische Grinsen der uninspirierten und phantasielosen Mitbewerber, wenn es eines Tages soweit ist. Gerade jene werden den Gerüchten und Gefühlen Nachschub verleihen wollen, dass es mit einem Abgang Steve Jobs’ auch mit Apple bergab geht, gehen muss. Sie werden sich die Finger lecken für dieses “Geschenk”, für das sie selber nichts tun müssen, nachdem sie laengst erkannt haben, dass sie es innovatorisch sowieso kaum mit dem Obst aus Cupertino aufnehmen können. Die Plattitüden von Schweissbacke Ballmer, der ja auch über jenes iPhone herzog, dass inzwischen zu einer Erfolgsgeschichte wurde, könnten zu viel Substanz bekommen, wenn wir nicht mit all unserer Überzeugung und unserem Vetrauen entgegenhalten.

Es wird eine harte Probe werden, wann immer sie auch kommen wird, und ich hoffe nur, sie wird nicht an den bescheuerten Aktienmaerkten entschieden, wo ja jeder schon rumpienzt, wenn der CEO mal hustet.

Die Apple Community ist eine rasant wachsende Gemeinschaft, was ihr (das hat sie wohl mit der Schwulenbewegung gemeinsam) leider immer nicht gut getan und manche Gruppendynamik eingebracht hat. 10 Leute müssen zusammenhalten, aber 100 spalten sich schon in Grüppchen.

Dem Redmonder Riesen aber können wir nur gemeinsam entgegentreten.

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Pro und Contra Mac

Am 27.Dezember.2008 schrieb elmar in Mac, PC, Positives Keine Kommentare »

Ich werde immer wieder gefragt, was ich am Mac eigentlich so toll finde. So mancher hat die Frage angesichts meines folgenden stundenlangen Monologs schon bereut, aber auch ich bin mittlerweile zugegebenermassen etwas fauler geworden und daurm habe ich mal zusammengetragen, was mir am Mac alles so (besser als am PC) gefaellt und was ich nicht mag.

Da die Liste sicher noch weiter überarbeitet wird, füge ich sie nicht als Blog ein, sondern als eigenstaendige Seite.

Viel Spass damit.

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Mit der Dresdner in die Steinzeit

Am 24.Dezember.2008 schrieb elmar in Ausgekotzt, Dienstleistungspannen, Mac, PC Keine Kommentare »

Während der Bescherung mit meinen Eltern (die dieses Jahr per Video-Chat vonstatten ging :-) ) kam ich mit meiner Mutter auf das Thema Bankkonto und Online-Banking. Sie ist seit ungefähr 872 Jahren Kunde bei der Dresdner Bank, ich schon eine ganze Weile bei der Postbank.

Ich war doch ein wenig überrascht, daß sie für ihr Gehaltskonto bei der DreBa noch Geld bezahlt und will mich per Internet schlau machen. Nachdem ich also mit meinem Mac-Firefox zielsicher www.dresdner-privat.de ansteuere, bekomme ich folgendes Popup:

Sehr geehrter Nutzer,
vielen Dank, dass Sie das Privatkundenportal der Dresdner Bank aufgerufen haben.

Dieser Internetauftritt ist optimiert für den Internet Explorer ab der Version 5.0 sowie Netscape ab der Version 6.0 (ausgenommen NS 6.1). Sollten Sie einen anderen Browser benutzen, können wir die korrekte Darstellung und Funktion unseres Auftritts nicht gewährleisten. Wir empfehlen Ihnen, sollte es zu Fehlfunktionen kommen, eine der oben genannten Browserversionen zu installieren.

Ich kann es erst gar nicht glauben, aber da steht es wirklich… schwarz auf weiss. Eine der Großbanken Deutschlands mit einem sicherlich nicht geringen Bestand an IT-Fachkräften und Web-Machern ignoriert alle Mac- und Firefoxuser! Wie bescheuert und steinzeitlich hinterwäldlerisch ist das denn?

Okay, für die meisten von Euch wahrscheinlich nur eine Kleinigkeit, aber die lieben Firmen und Konzerne dürfen sich halt nicht wundern, wenn sie im Vorgestern stehenbleiben und dann erstaunt den vorbeiziehenden Mitbewerbern hinterherschauen. Das ist zumindest das, was ich der “Beraterbank” (Hahaha) wünsche. Solcherlei Ignoranz und Bevormundung verdient ein glattes “6 – Setzen”, selbst wenn das Portal auf den ersten Anblick

Ich bin jedenfalls mit meiner Online-Postbank mehr als zufrieden. Klappert, geht, funktioniert einfach und das sogar im Firefox. Genau darauf muss ich mich (fern der Heimat und jeder Postbank-Filiale) verlassen können und nicht auf Wischi-Waschi-Aussagen bornierter Bank-ITler.

Danke, Postbank. Zurück in die Steinzeit, Dresdner!

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Endlich iPhone

Am 22.August.2008 schrieb elmar in Budapest, Draussen, Mac, Positives, Spass 2 Comments »

Es ist vollbracht, nach über 5 Stunden Warten konnte ich heute morgen um 1:11 Uhr endlich den Vertrag für das heissersehnte iPhone 3G unterschreiben und loslegen. Lasst mich erzählen, das meiste schon gestern abend getippt, aber mangels (freiem) WLAN erst jetzt gebloggt.

Vollkommen ahnungslos tauche ich um 19:50 am T-Pont MOM-Park (einer eher kleinen Mall in Budapest) auf. Der Laden liegt am Ende eines Seitenganges und ich bin sehr überrascht, daß dieser Gang vollkommen leer ist. Sollte ich tatsächlich der erste sein. Dann meint ein Security Mensch, der gerade den Laden schliesst, hinter einer Tür am Ende des Ganges würde ab 20 Uhr das iPhone verkauft werden. Oha…! Man sieht etwas Bühnentechnik rumstehen, es wirkt wie ein Veranstaltungsraum. Aber kann ich da so einfach reingehen?

Ich tue es und stehe… wieder auf der Strasse. Tatsächlich ist dies ein (Not)-Ausgang und T-Mobile hat in diesem Aussenbereich der Mall einiges für die heutige Nacht aufgebaut. In grossen Lettern wird der Countdown an die Wand geworfen, in einer abgesperrten Warteschlange stehen 10 Stühle (für die “berühmten” ersten 10, von denen später auch ein Foto gemacht werden wird), ich bekomme ein Armband und befinde mich nun irgendwo auf Platz 13 (hmmm… bringt das Glück…? Dann bilde ich mir doch eher ein, auf Platz 14 zu sitzen.)

Es ist noch ausgesprochen wenig los, doch schon jetzt laufen nette Damen von T-Mobile herum, verteilen Getränke und Snacks. Ein Videoteam spricht mich an, macht Interviews mit den Wartenden. Sie lassen sich nicht davon abschrecken, daß ich so gut wie kein Ungarisch spreche, flugs wird ein Kollege organisiert und wir drehen in Englisch. Bestimmt  erhöht das den internationalen Charakter der Veranstaltung. ;-) Und ich verstehe nun, warum manche (nicht gestellte) Interviews klingen wie perfekt gestylte Werbespots. Was ich in diesen Minuten losgelassen habe, war wirklich PR-reif. :-P

Die Zeit verrinnt, immer mehr Getränke und Sandwiches werden herangebracht, dazu Äpfel und Gebäck. Ein paar Breakedancer legen eine Tanzeinlage hin, ein Moderator erzählt über das ganze Drumherum… anscheinend sind es nur 4 Länder, die diese Nacht mit dem iPhone beglückt werden.

Anfangs habe ich ja noch versucht, mir die Zeit mit einem Film zu vertreiben, aber diese Art von Event habe ich gar nicht erwartet und so ist es inzwischen natürlich viel spannender, hier zuzuschauen und mitzumachen, als die ganze Zeit einen Film zu schauen, den ich auch zu Hause sehen kann.

Inzwischen hat sich auch hinter mir eine Schlange gebildet, nachdem die erste Stunde (bis 21 Uhr) nicht viel passiert war und ich schon dachte, daß ich auch leicht später hätte kommen können. Man fühlt sich ja gleich besser, wenn man weiß, daß Platz 14 nicht der letzte ist, sondern noch jede Menge nach einem kommen und es sich gelohnt hat, so früh da zu sein.

Es geht weiter mit den Unterhaltungseinlagen, ein Beatboxer tritt auf, wirklich bühnenreif und zum Schluß legen die Breakdancer zum Beatboxsolo los. Ein Quiz oder sowas wird veranstaltet, immer wieder laufen irgendwelche Filmteams und Fotografen rum und lichten einen ab. Das Wichtigste aber in dieser Nacht, das ist allen klar, ist und bleibt das iPhone 3G. Darum sind wir hier, darum sitzen wir uns den Arsch wund, diese Neugier vereint alle hier, ob innerhalb oder ausserhalb der Schlange.

Noch 37 Minuten bis Mitternacht, inzwischen werden Nummern vergeben, ich habe die schöne 18 bekommen (bin nun sozusagen volljährig). Ein Modell durfte ich auf dem Papier auch schon wählen (natürlich das 16 GB in schwarz) und ich war erstaunt, wie viele das schwarze 8 GB und vor allem das weiße  16er nehmen. So beliebt, wie ich zuerst dachte, scheint also das schwarze 16 GB gar nicht zu sein. Für einen Apple-Fan, so dachte ich immer, kommt nur schwarz in Frage, aber dann erzählt jemand, daß viele sich gerade deswegen das weiße holen, weil sie schon ein weißes Macbook haben und das iPhone “fehér” dann natürlich perfekt dazu passt. Hmmm… stimmt.

Ein paar Trommler treten auf, die auf Plastikfässern spielen, aber das schon ziemlich Stompmässig. Sie Direkt neben sind nun auch zwei sympathische Jungs, einer von beiden (Patrick) hat all die Stunden hier verbracht, um für seinen Vater, der inzwischen ebenfalls eingetroffen ist, eine gute Startposition zu ergattern. Ich bin überrascht, daß Patrick sehr gutes deutsch spricht, aber als ich mich dann noch länger mit seinem Vater unterhalte, wird klar, warum. Es gibt in Ungarn viele Familien mit (teils) deutscher Abstammung, vor allem aus dem Schwäbischen kommen viele. David besucht eine österreichische Schule in Budapest, sein größerer Bruder David, der ebenfalls da ist, hat dort gerade Abitur gemacht und studiert nun in Wien BWL. Nicht zuletzt ein Glück für mich, denn David wird sich noch als perfekter Dolmetscher entpuppen. :-)

Ich glaube nicht, daß es irgendein anderes Mobile Phone gibt, daß mit solch einem Enthusiasmus und solch einer Begeisterung empfangen wird. Das iPhone ist Teil einer noch viel größeren Familie und wer einmal drin ist, lernt schnell weitere weitere Familienmitglieder kennen. Überall sieht man hier Leute mit MacBooks, auf den ersten drei Plätzen sitzen darum auch gleich Leute mit 3 Macboks. Selbst meinem Interviewer vorhin war angesichts meines Macbook Pro sofort klar, daß ich ein Apple-Fan sein muß.

Mit Tusch und Trara hat man gegen 23:30 den Einzug der großen Transportkiste gefeiert. Da waren sie, die heißersehnten und es würde sicherlich spannend werden, wie viele tatsächlich ein iPhone abkriegen. Die Schlange beläuft sich inzwischen auf ca. 200 Personen.

Es ist 0 Uhr, Trompeten und Feuerwerk, die ersten 10 gehen hinein durch die Seitentür in den Seitengang, der heute einmal die Hauptrolle spielen darf. Abdeckungen werden entfernt von iPhone-Werbungen und der Blick in das innere des T-Ponts wird frei. Jede Menge Filmteams und Fotografen begleiten die Erstlinge, alles wird genau festgehalten. Schliesslich dauert die ganze Prozedur auch eine Weile, Vertrag, Registrierung, Aktivierung etc.

Nach einer weiteren halben Stunde ist es auch für uns, die nächsten 10, soweit. Was folgt, ist eine Mischung aus konstanter Vorfreude und Papierkram, der zwar eine Weile dauert, aber erstaunlich reibungslos funktioniert. Um 1:11 ist endlich der Vertrag unterzeichnet und das iPhone mein. Meine bisherige Prepaidnummer konnte ich behalten, technisch ist alles umgestellt und das iPhone bereits aktiviert und bereit zum Telefonieren.

Ich bedanke mich nochmal bei den Jungs und dem Vater, die mir Gesellschaft geleistet haben und David für das perfekte Dolmetschen. Jetzt noch ein Taxi finden und ab nach Hause. Und als wäre es der perfekte Abschluß eines perfekten Abends, steht an der Ecke ein Buda-Taxi (die einzige Kette, mit der ich – wenn überhaupt – in Budapest fahre, da man ansonsten schnell abgezockt wird), ich sage dem Fahrer auf ungarisch wo ich hin will und er fragt mich auf deutsch, wo aus Deutschland ich herkomme. :-)

5 Euro später bin ich zu Hause, es ist geschafft und vollbracht. Jetzt kann die Zeit mit dem iPhone beginnen.

Auf index.hu, einer grossen Nachrichtensite in Ungarn, gibt’s noch ein paar mehr Fotos, man beachte das 2. und 3… wer nach dem orangen Hemd sucht, wird fündig. ;-)

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Log mich ein!

Am 5.August.2008 schrieb elmar in Lästereien, Mac, PC, Unterwegs Keine Kommentare »

LogMeIn – Wirklich nettes Tool zum Fernsteuern eines Rechners (Mac, Win, Linux) aus der Ferne per Webbrowser. Macht einen professionellen Eindruck und laesst sich gluecklicherweise auch ganz gut absichern, damit sich nicht gerade Herr Gott und die Welt auf dem heimischen Rechner versammeln.

Einzig der Login-Bildschirm auf meinem Mac hat mich etwas verwundert. Obwohl die Software perfekt auf dem Mac funzt, ist man anscheinend eher an diesem anderen OS orientiert, welches ja auch noch gewisse Marktanteile besitzt. Lustig, aber wirklich nur eine Anekdote, der Rest macht einfach Spass. :-)

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Skypen mit dem Stern

Am 5.August.2008 schrieb elmar in Mac Keine Kommentare »

Zufaellig habe ich waehrend meines letzten Besuchs in D ein interessantes Kommunikationswerkzeug gefunden. Das hat mich doch direkt und spontan an die Konferenzsterne erinnert, die wir auf der Arbeit verwenden, also dachte ich mir, das muss ich haben.

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Hauptsache brabbeln

Am 16.Juli.2008 schrieb elmar in Ausgekotzt, Mac, PC Keine Kommentare »

Einfache Frage: Ich habe unter CrossOver (Wine) eine Applikation installiert, die mir aber beim Starten eine Fehlermeldung anzeigt. Also ab nach Google und Foren gewälzt. Fein, da sind einige Leute, die genau dasselbe Problem auch schon hatten, bestimmt gibt es auch eine brauchbare Antwort.

Aber nix da. Eine Mitgliedschaft in einem Forum bringt gar nix, wenn man nicht auch durch Teilnahme sichtbar wird. Dabei scheinen Inhalt und Kompetenz vielen erstmal egal, Hauptsache, man hat was dazugebrabbelt.

Meine Problemsvorgänger bekommen dann Antworten wie “Wieso willst Du denn die Applikation XYZ verwenden, ABC ist doch viel besser. Oder warum nicht gleich die passende Linuxanwendung?”. Es folgt eine Auflistung scheusslicher Linux-Apps, die nicht im Ansatz das können, was ich will.

Die andere Brabbelgruppe greift nicht an der Amwendung an, sondern der Laufzeitumgebung. Wine ist ja sowieso Mist, da brauche man eine richtige VM, sonsts ginge gar nix etc.

Je mehr dieser Beiträge ich lese, desto mehr frage ich mich, ob es überhaupt irgendjemand in diesen Foren gibt, der tatsächlich Ahnung von Wine hat oder von der Anwendung, die ich laufen lassen will. Offensichtlich nicht, aber anstatt einfach gepflegt das Maul zu halten, labern die Leute über das, was sie wenigstens vermeintlich zu kennen scheinen und empfehlen dabei vollkommen am Thema vorbei.

Fazit: Wenn ich A frage, will ich eine Antwort auf A und nicht auf B, C oder gar Z. Wenn ich eine Anwendung B brauche, pfeife ich auf “Tipps” C, D, Bagdad West, die mit B nicht mal ansatzweise vergleichbar oder einfach nur unpraktisch sind. (Wenn ich eine VM gewollte hätte, hätte ich sie installiert, oder?.

Fazit2: Nochmal gegooglet, diesmal mit den englischen Begriffen. Gleich der erste Link führt mich zur Lösung. App geht nicht, wenn zusammen mit einer anderen App in der Bottle (Laufzeitumgebung), darum in einer extra Umgebung installieren. Sauber, kurz, präzise. Seltsam, daß das bei all den deutschen Beiträgen nicht gegangen ist.

Oder war das jetzt einfach nur Pech auf der einen und Glück auf der anderen Seite des grossen Teichs?

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Neues von der Front

Am 14.Mai.2008 schrieb elmar in Budapest, Mac, Unterwegs Keine Kommentare »

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iPhone bei T-Mobile… Achtung, Kleingedrucktes!!!

Am 3.November.2007 schrieb elmar in Ausgekotzt, Mac Keine Kommentare »

Der Tag rückt näher, die Neugierde wird inzwischen befriedigt… T-Mobile hat die Tarife für das neue iPhone inzwischen auf seiner Webseite.

Nachdem ich anfangs über Apples Verhalten (Firmware-Update, Hacker-Ausschluss) leicht angesäuert war, kann ich mich mich angesichts angekündigter SDK inzwischen wieder mit dem Phoni-Gedanken anfreunden, zumal der iPod Touch richtig heiss auf den grossen Bruder macht. Und nun kommt T-Mobile mit dem Kleingedruckten…

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Leopard – erste Eindrücke

Am 1.November.2007 schrieb elmar in Mac Keine Kommentare »

Letzte Ergänzung: 1.11. / 21:00

Seit knapp einer Woche wuselt Leo auf meinen Rechnern, nun schreibe ich ein paar Sachen runter, die mir auffallen. Nicht unbedingt geordnet und sicher nicht vollständig, das heisst, es kann und wird noch das ein oder andere dazukommen. Wundert Euch nicht, wenn ich die bereits zahlreich erwähnten Killerfeatures (iChat, Finder, TimeMachine etc.) nicht unbedingt nochmal erwähne, hier soll es eher um Sachen gehen, die nicht bereits zig mal durchgekaut wurden.

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Nach Apple ist vor Apple

Am 27.Oktober.2007 schrieb elmar in Mac, Spass Keine Kommentare »

Jaaaaaaaaaaa, es ist daaaaaaa! Leo ist im Haus, nun endlich ganz offiziell und abgesegnet und überhaupt! ;-)

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Forerunner 305, Teil 2 – Der erste TNS

Am 3.Oktober.2007 schrieb elmar in Inlinern, Mac, PC Keine Kommentare »

So, nachdem der erste Forerunner 305 (FR305) wieder zurück an den Verkäufer ging (eine Taste ließ sich nur mit Gewalt bedienen) und anstandslos umgetauscht wurde, habe ich heute das Ersatzgerät erhalten und konnte es gleich wenige Stunden später beim TNS ausprobieren.

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3 x Mac vom Tage

Am 2.Oktober.2007 schrieb elmar in Lästereien, Mac, Spass 3 Comments »

Eigentlich dachte ich , es wird mehr, aber neben dem ganzen iPhone-Quatsch, der derzeit läuft, passiert nicht viel. Darum nur so viel…

Erweiterte Rektalöffnung

Wieder einmal beweisen US-amerikanische Bürger ihren Sinn für überzogene Schadenersatzforderungen. Diesmal eine gewisse Frau Li, welche der Meinung ist, Apple solle wegen des erfolgten Preisnachlasses auf das iPhone 1 Million Steine an sie latzen. Ob die Dame von einem geldgeilen Anwalt oder erweiterten rückwärtigen Körperöffnungen geleitet wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Quelle: Macwelt

Leo am 26.10. ?!

So vermutet zumindest die MacWelt, während andere auf den 31. tippen. Klar, alles Spekulation, aber ein bisschen Vorfreude darf ja sein, wenn man damit nicht gleich irgendwelche Foren vollmüllt. Und angesichts der sich verschärfenden Probs mit dem iPhone tut Ablenkung not.

Wie sich M$ fühlen muss…

Wer das als Macianer nachempfinden will, bekommt (ausser vielleicht bei einer MacWorld Expo) wenig Gelegenheit. Dieser Blog-Beitrag jedenfalls läßt jedem Apple-Fan das Herz aufgehen. Weiter so.

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iPhone – Die Stimmung kippt

Am 29.September.2007 schrieb elmar in Ausgekotzt, Mac, Zweifel Keine Kommentare »

Eben gerade las ich diesen Spiegel-Bericht und war – gelinde gesagt – entsetzt. Ob es ein “Kollateralschaden” ist, daß viele der iPhone-Erweiterungen Dritter nach dem neuen iPhone-Softwareupdate nicht mehr funktionieren, sei mal dahingestellt. Fest steht, daß Apple sich damit keinen Gefallen tut. Der Unmut in der Gemeinde ist gross, der Beitrag im Gizmodo-Blog ist nur eine von vielen Stimmen.

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