Ist das Leben scheisse?

Am 14.August.2011 schrieb elmar in Gesellschaft, Inneres, Positives, Zeitgeist 2 Comments »

Ich las eben Deinen Blogpost, Leon, mit dem schlichten Titel “Das Leben ist scheisse”. Knapp, hart und kompromisslos. So jedenfalls die Überschrift. Im Text führst du zwei Beispiele an: Das des kleinen Arbeiters/Angestellten, der ein Leben lang für wenig Kohle ackert. Und den studierten Schaffer, der vor lauter Maloche seine Kinder nicht sieht und mit dem dem verdienten Geld seiner Familie ein sorgenfreies (?) Leben bereitet, von dem er selber aber nichts mitkriegt.

“Das sind die Optionen” schreibst du (zumindest, wenn man Familie will) und ich muß lange überlegen, ob es stimmt, ob du recht hast, ob da wirklich nichts mehr ist sonst. Ich zähle ja eigentlich nicht, denn ich habe keine Familie und kann mir daher Freiheiten erlauben (sowohl zeitlich als auch finanziell), die Familienväter und -mütter nicht haben. Aber wie ist es in meinem Umfeld… da gibt’s doch genug Familien, was ist mit denen?

Ich tue mich schwer, überlege, suche und da… fällt mir eine Familie ein, die… ach ne, doch nicht. Ist es wirklich so schwer? Ich denke an die vielen Leute, die ich kenne, welchen Kontakt sie zu ihren Eltern haben, wie “sichtbar” diese Eltern für sie (und mich) sind oder ob diese auch zu den unsichtbaren Nach-14-Stunden-ins-Bett-Fallen-Eltern gehören.

Kurz bevor ich den Verstand verliere, finde ich sie dann doch, näher als ich dachte. An meinem Arbeitsplatz, wo mein Kollege 4 anstatt 5 Tage pro Woche arbeitet und jeden Freitag für seinen Sohn (und die vor kurzem geborene Tochter) da ist. Bei einem Treffen vor drei Wochen, wo ich einen Familienvater kennengelernt habe, der oft und begeistert von seinen Kindern erzählt und dem ich sofort abnehme, dass er seinen Kleinen ein toller Vater ist. Und bei einem sehr guten Freund aus Hamburg, der sich eine Auszeit genommen hat, um wieder vom Arbeitstrip (den er durchaus gehabt hat als Projektleiter) runterzukommen.

Vielleicht sind das ein paar Tropfen auf viel heiße Steine, aber sie machen mir Mut. Und zeigen mir, dass es geht, dass es funktionieren kann, dass es kein Gesetz gibt, welches einen verpflichtet, in einer der beiden von Dir genannten Gruppen zu verfallen. Aber es setzt voraus: Ein Bewusstsein, bewusst zu sein. Sich nicht der täglichen Dröhnung Arbeit oder RTL hinzugeben. Sondern wach zu bleiben, zu hinterfragen, zu zweifeln. Und zu lieben. Hier und Jetzt.

Medien und Konsumtempel wollen uns suggerieren, wie wir zu sein haben. Schaffen, Anschaffen, uns verhuren für den nächsten Luxus, der uns doch nur wieder Arbeits- und damit Lebenszeit kostet. Und wenn wir dann mal ausgepowert nach Hause kommen, halten sie auch gleich die Betäubungsspritzen in 16:9 bereit.

Ja, ich weiß, ich habe gut reden, bin ja selber den schönen Apfel-Dingen im Leben nicht abgeneigt. Aber darüber hinaus sind wohl die größten Ausgaben jene, die ich tätige, um Menschen zu sehen. Menschen, die mir wichtig sind. Ich sehe so gut wie nie fern, aber habe oft und viel Kontakt zu anderen Menschen, sei es in sozialen Netzwerken (woher wir uns ja schliesslich auch kennen) oder im realen Leben.

Ich bin davon überzeugt, dass dieser Weg durchaus reproduzierbar ist. Für jeden, der wach durch die Welt geht und die Oberhand behält über die Prioritäten, die er selbst setzen kann und will. Ein gewisser Konfuzius sagte wohl mal (meine Freund können das Zitat schon nicht mehr hören ;) ):

  • Gib mir die Gelassenheit, die Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann.
  • Gib mir die Kraft, jene Dinge zu ändern, die ich tatsächlich ändern kann und
  • Gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Auch, wenn gerade der dritte Punkt manchmal schwerfällt und wenn es Momente gibt, wo ich Deinen Worten nur allzu gerne zustimme, ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es doch immer wieder funktionieren kann.

Vielen Dank, Leon, für die Anregung durch Deinen Post. Der mir doch einmal mehr gezeigt hat, wie viele Menschen das “nah dran” schon überschritten haben und versunken sind, während wir uns jeden Tag wieder daran erinnern sollten, wie wir den Kopf über Wasser halten können. Irgendwann werden die Schwimmbewegungen automatisch und es macht vielleicht sogar Spaß.

Danke.


Korrektur: Das “Gelassenheitsgebet” stammt offensichtlich nicht von Konfuzius (wie ich immer dachte und gerne zitiert wird), sondern von Reinhold Niebuhr. Danke an @wunderfitzig für den Hinweis. :)

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50 Fakten über mich.

Am 16.Juni.2011 schrieb elmar in Freundschaft(en), Inneres, Mac, Positives, Unterwegs 6 Comments »

  1. Mein Lieblingsgemüse ist Brokkoli.
  2. Ich habe zwei Studiengänge geschmissen, einen nach zwei und einen nach 3 Semestern.
  3. (geändert) Heute arbeite ich als “Systemarchitekt Virtualisierung” bei Lufthansa Systems.
  4. Ich habe die achte Klasse wiederholt.
  5. Das Knistern von Chipstüten wie auch einige andere Geräusche machen mich aggressiv.
  6. Ich habe zweimal in meinem Leben mein Hobby zum Beruf gemacht (Rettungsdienst und IT).
  7. Mit 12 habe ich im Bahnhof Frankfurt-Höchst mal einige Stunden lang die Zugansagen gemacht. “Bitte Vorsicht auf Gleis 3…”.
  8. Ich habe Heuschnupfen und allergisches Asthma, seit ich 4 bin.
  9. In der 6. und 7. Klasse wurde ich wegen meines Körpergewichts ziemlich gemobbt.
  10. Der Tag der Bundesjugendspiele war für mich der schrecklichste Schultag des Jahres.
  11. (geändert) Ich habe seit einigen Jahren einen Tinitus.
  12. Ich hatte in meinem 12 qm-Zimmer bei meinen Eltern zeitweise bis zu 35 (auch große) Pflanzen.
  13. Im selben Zimmer hatte ich eine selbsgebaute Voliere mit 6 Wellensittichen.
  14. Ich bin trotz Höhenangst eine fast 30 Meter hohe Drehleiter (DL30) bis zum Ende hochgeklettert.
  15. Ich bin die ersten 25 Jahre meines Lebens mit Hunden aufgewachsen.
  16. Für mich ist Weinen ein sehr befreiendes Gefühl. Auch, wenn es recht selten vorkommt.
  17. Ich spiele Klavier und Gitarre, hatte aber lediglich 2 Jahre Heimorgel- und niemals Gitarrenunterricht.
  18. Ich bin ein Einzelkind, habe mir aber nie wirklich die Frage gestellt, ob ich lieber mit einem Bruder aufgewachsen wäre oder nicht.
  19. Schon mit 11 Jahren habe ich alleine meine Mutter in unserem Schnellimbiss vertreten.
  20. Ich hatte in Sport nur ein einziges Mal im Zeugnis eine 1 und zwar im Abschlußjahr.
  21. Ich habe zwei Mal in meinem Leben eine Muschel probiert. Mit 10 und nochmal 10 Jahre später. Ich hab’ beide nicht runterbekommen.
  22. Heute bedeuten mir Freundschaften mehr als Verliebtsein.
  23. 3 Monate vor dem Abi hatte ich einen schweren Unfall, der einiges in meinem Leben verändert hat.
  24. Ich habe noch nie jemand absischtlich mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
  25. Ich verschlucke mich immer mal wieder heftig, sogar an meinem eigenen Speichel.
  26. Ich liebe Zug fahren.
  27. Ich habe recht hohe Ansprüche an mich selbst.
  28. (geändert) Ich esse, wenn ich alleine bin, fast immer vor dem Mac.
  29. Ich hatte in meinem Leben 3 Motorräder, bevor ich mir vor ein paar Jahren zum ersten Mal ein Auto kaufte.
  30. Ich war noch nie im Fernsehen. Ich war einmal im Fernsehen, nämlich im Offenen Kanal Frankfurt/Offenbach mit einer 45-minütigen Kultur-Satire-Sendung zusammen mit @AufSendung.
  31. Mein schlechtestes Halbjahreszeugnis hat einen Schnitt von 4,3.
  32. Dafür steht in meiner Abiturnote vor dem Komma eine 1.
  33. Twitter hat meine soziales Leben und Kontakte vollkommen umgekrempelt.
  34. Ich habe von 2008 bis 2010 in Budapest gelebt.
  35. Ich fahre lieber bei 15° Inliner als bei 35° am Strand zu liegen.
  36. Ich bin mit 16 aus der Kirche ausgetreten.
  37. Ich bin Jahressieger 2006 der Lufthansa Fotoclubs, Sparte “Color”
  38. Ich habe viel zu viel Zeug in meiner Wohnung und will schon seit Ewigkeiten mal richtig ausmisten.
  39. Ich fotografiere gern und einigermassen gut, bin dabei aber auch sehr kritisch und bewundere viele Arbeiten anderer.
  40. Meine Lieblingsreiseländer sind (neben Deutschland) Norwegen, Schweiz und die USA.
  41. Ich habe nach dem Auszug zu Hause den Großteil meines Lebens in WGs gewohnt.
  42. Das Gefühl, ungerecht behandelt oder mißverstanden zu werden, macht mich wahnsinnig.
  43. Ich lebte 7 Jahre in einer Beziehung.
  44. Im Alter von 11 bis 15 war ich sehr großer Eisenbahnfan.
  45. Mit 13/14 habe ich oft um 17 Uhr die Kneipe meiner Eltern aufgemacht und alleine geführt, bis sie 1-2 Stunden später dazukamen. Ich habe sehr viel in der Kneipe mitgeholfen und es hat mir immer großen Spaß gemacht.
  46. Bevor ich 2006 zum Apple Fanboy mutierte, war ich 1997-2001 schon einmal Mac User, stieg dann aber wieder auf Windows (XP) um.
  47. Mein erstes Modem hatte 2400 bps Daten- und 9600 bps Fax-Geschwindigkeit.
  48. Die bedeutenste LP meiner Jugend ist “Dark Side Of The Moon” von Pink Floyd.
  49. Mein uralter Nick “Lazertis” stammt aus dem Hörspiel “Das Jahr Lazertis” von Günther Eich.
  50. Ich war noch nie auf dem Mond.
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Auf Twitter-Reise zu Erkenntnissen. Aus Gründen.

Am 29.April.2011 schrieb elmar in Allgemein, Draussen, Kirche, Positives, Unterwegs 4 Comments »

Eine Woche bin ich jetzt auf Reisen, habe tolle Leute getroffen, tolle Städte gesehen und tolle Gespräche geführt. Ich habe (obwohl  ziemlich atheistisch angehaucht) einen schönen Ostergottesdienst besucht und eine Hafenrundfahrt gemacht, einiges über das Angeln erfahren, war im Moor und einem doppelstöckigen Bahnhof, bin mit dem Bummelzug und guter Gesellschaft quer durch Schleswig-Holstein gefahren und habe mir mit anderen im Mecces eine Blasrohrschlacht geliefert.

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All das wäre wohl in dieser Form ohne Twitter nicht passiert, denn die Leute, die ich auf dieser Reise treffe, haben allesamt direkt oder indirekt mit Twitter zu tun. Das bringt mich zur ersten Erkenntnis: Wenn ich möchte, dass sich in meinem Leben etwas tut, muss ich die Initiative zu ergreifen, anstatt zu Hause sitzend auf ein Wunder zu warten. Muss auch mal ein “Wagnis” eingehen und wie letztes Wochenende die Familie von Maik und Tim besuchen, die ich vorher (bis auf die beiden) kaum kannte, bei der ich dann aber drei richtig tolle und inspirierende Tage erlebte. Muss auch mal Vorurteilen und Mißtrauen widerstehen, um schliesslich Türen zu öffnen, die man vielleicht vorher so nicht für möglich gehalten hätte.

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Die zweite Erkenntnis: Neugier ist optimalerweise bidirektional. Offenheit suchen und geben, sich Leuten mitteilen, ihre Fragen beantworten, aber auch selber stellen und bereit sein für Neues. Scheuklappen sind gut, um Pferden manchen Schreck dieser Welt zu ersparen, bei Menschen führen sie eher zu geistiger Verarmung und despirativen Mangelerscheinungen. Und man darf auch bei anderen ruhig mal Erwartungen durchkreuzen oder andere Seiten zeigen.

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Und schliesslich die dritte Erkenntnis: Ich werde nicht mehr versuchen, mich Nicht-Twitterern gegenüber wegen der Dynamik und Begeisterung, die ich mit und durch Twitter erlebe, zu rechtfertigen oder zu erklären. Es funktioniert einfach nicht. Wer Interesse zeigt, dem erkläre ich das “Prinzip Twitter” gerne (sofern man überhaupt von einem solchen sprechen kann), aber wer mit der Arroganz vorinternetlicher Maßstäbe an das Thema herangeht, soll gerne weiter beim TV-Abendprogramm verweilenund 0137er-Abstimmungen für ein Maximum an Interaktiviät halten.

Fabio, den ich heute in Kiel traf, schrieb nach unserem Treffen später in Twitter “Einen Tag erlebt, den ich so schnell nicht vergessen werde. :) ”. Für mich ist eher noch “Eine Woche, an die ich noch lange und gerne denken werde”, weil sie mir viele neue Eindrücke, Aktionen und vor allem Gespräche gebracht hat und ein weiterer Beweis dafür ist, daß man mit offenem Geist und Herz einfach mehr sieht und erlebt.

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Die Welt ist schlecht – lasst uns feiern!

Am 26.August.2010 schrieb elmar in Freundschaft(en), Gesellschaft, Positives, Zeitgeist 2 Comments »

Für mich hat sich seit Anfang des Jahres 2010  einiges getan. Ich habe nicht nur wieder mehr Kontakt zu einem sehr guten Freund, sondern auch viele neue Leute kennengelernt. Wenn ich sage, wo (“in Twitter”), schmunzeln viele, teils mitleidig, teils unwissend. Sie kennen das neue Kommunikationsmedium nur aus den Nachrichten und wissen darüber ungefähr so viel wie über Google Street View oder IRC, sprich: gar nix. Aber… diese neuen Bekanntschaften haben mich gestärkt, mich sozial “lebendiger” gemacht, und das nicht nur in der virtuellen 140-Zeichen-Welt, sondern auch im vielgeschworenen “Real Life”. Und in dem passiert momentan einiges.

Nach 2 Jahren und 8 Monaten kehre ich zurück. Von Budapest, wohin ich einst entsandt worden war, nach Kelsterbach, wo ich in von nun an wohnen und (wieder) arbeiten werde. Mit der Rückkehr sind einige Veränderungen verbunden, die für sich alleine schon kleine Herausforderungen sein können:

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Kurz vor dem Explodieren – DANCE! :-)

Am 1.Januar.2009 schrieb elmar in Positives, Spass Keine Kommentare »

WOW!

Vor kurzem habe ich eine lang verschollene und vergessene Platte wieder ausgegraben – “George Duke – A Brazilian Love Affair“. Und nun sitze ich am Neujahrsmorgen auf der Arbeit am Schreibtisch, Dukie im Ohr und bin kurz vor dem Explodieren…

Diese Musik ist dermassen treibend, kraftvoll, Rhythmus pur… wenn das so weiter geht, fange ich gleich an, auf dem Tisch zu tanzen, was für das Dutzend Leute um mich herum zu einiger Verwirrung führen könnte, wenn ihr Chef auf einmal das Tanzbein schwingt.

Auf ihr Liebhaber brasilianischer Musik, schwingt die Hufen und hört mal rein in diese fast 30 Jahre alten Granaten, die einen Grossteil der heutigen nichtssagenden Musikszene zur Nichtigkeit verdammt. Bei diesen Blaesern braucht man keinen Sex mehr. :-P

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Pro und Contra Mac

Am 27.Dezember.2008 schrieb elmar in Mac, PC, Positives Keine Kommentare »

Ich werde immer wieder gefragt, was ich am Mac eigentlich so toll finde. So mancher hat die Frage angesichts meines folgenden stundenlangen Monologs schon bereut, aber auch ich bin mittlerweile zugegebenermassen etwas fauler geworden und daurm habe ich mal zusammengetragen, was mir am Mac alles so (besser als am PC) gefaellt und was ich nicht mag.

Da die Liste sicher noch weiter überarbeitet wird, füge ich sie nicht als Blog ein, sondern als eigenstaendige Seite.

Viel Spass damit.

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Hetzner olé

Am 18.Dezember.2008 schrieb elmar in Dienstleistungspannen, PC, Positives, Werbung Keine Kommentare »

Ich kann mich gut erinnern, als ich das erste Mal auf ein Hetzner-Angebot gestossen bin. Das war vor fast 7  Jahren, damals offerierte die noch relativ kleine Firma Hetzner eine CoLo (Rechenzentrumsplatz für einen mitgebrachten Server, sog. Co-Location) für 29 Euro im Monat. “So billig, das kann nix sein” war der erste Gedanke, aber die Kritiken belehrten mich schnell eines Besseren.

Und sie hatten recht.

Nachdem ich schon seit einigen Jahren einen Server für einen Freund managte und mit ihm zusammen vermarktete, wollte ich etwas eigenes, eine Spielwiese, auf der ich mich austoben kann. So fiel meine Wahl auf Hetzner. Ich bin bis heute dort und habe es nie bereut.

Das wurde mir einmal mehr klar, als ich mir ein Bekannter erzählte, wie heute seine 2 kommerziell genutzten Server plötzlich nicht mehr erreichbar waren. Alle Webseiten weg, kein Zugang mehr, nicht mal mehr anpingbar.  Die Hotline zeigte sich extrem uninteressiert und wurde auf Nachfragen sogar noch patzig. Es sei doch alles okay, man sehe keinen Handlungsbedarf…

Dabei hatten die “erfahrenen, intensiv geschulten Mitarbeiter” nicht nur keine Lust, sondern auch keine Ahnung. Während eine Rundmail den Kunden heute durch die Laberblume mitteilte, daß man ihnen in Zukunft mehr Geld abknöpfen wolle, wusste niemand – weder Mail noch Mitarbeiter – von IP-Adressen, die sich offensichtlich geändert und das Desaster verursacht hatten.

So weit, so schlecht.

Fehler können passieren, aber an der Qualität einer Hotline trennt sich die Spreu vom Weizen. Womit ich wieder beim Thema Hetzner wäre.

Hier gibt es nicht nur eine allgemeine Hotline (z.B. für Beratung oder allgemeinen Support), sondern auch Durchwahlnummern direkt zu den Technikern in den Rechenzentren. Keine ahnungslosen und infolge Unterbezahlung schlecht motivierte Call-Center-Sklaven, sondern Leute mit Sach- und Tatverstand, die direkt an der Quelle (des Problems und meist auch der Lösung) sitzen. Sollten diese Hotlines einmal nicht erreichbar sein (klar kann es hier zu Überlastungen kommen), schreibt man eine Mail an den Support, welche in der Regel schnell und nicht selten turbomässig beantwortet wird, ebenfalls wieder direkt aus dem RZ.

Über Änderungen (“Changes”) oder andere Besonderheiten wird man vorher informiert und aktuelle Geschehnisse und Probleme kann man entweder auf einer Statusseite abfragen oder man schaut in das Hetzner-eigene Forum, in dem sogar der Chef selbst ab und an mitschreibt. Zur Abrundung gibt es ein Wiki als Dokumentationsplattform, welches zwar manchmal etwas ausführlicher und umfangreicher sein könnte, aber in vielen Fällen weiterhilft.

Hetzner bietet zwar keine Tools an wie Plesk oder Confixx, das vorinstallierte Webmin ist da eher rudimentär. Dafür gibt es eine Reihe anderer nützlicher Hilfen wie das Rescue-System (ein Netzwerkboot eines Debian Linux, mit dem man sein OS reparieren oder gleich komplett neu per Images installieren kann), oder den Reboot per Weboberfläche.

Manchen schreckt die Einrichtungsgebühr von z.B. 99 Euro (bei den Dedicated Servers) ab, aber daür gibt es auch keine Mindestlaufzeit wie bei anderen Providern, wo man schnell das Geld für 6, 12 oder mehr Monate los ist, um dann festzustellen, daß auch nur mit Wasser gekocht wird. Bei monatlichen Mieten von 49,- bis 99,- Euro für die DSe fallen 99 Euro Einrichtungsgebühr wirklich nur bedingt ins Gewicht.

Fazit: Ich bin froh, bei Hetzner zu sein und – NEIN – ich bekomme keine Provision oder Rabatt oder sonstwas für diesen Post. Ich stelle nur einmal mehr fest, wie viel heisse Luft bei manchem Provider drinsteckt und wie schnell man bei Problemen hängengelassen werden kann.

Hetzner ist in den letzten Jahren ziemlich gewachsen, inzwischen baut man ein neues Rechenzentrum in Deutschlands Osten (die jetzigen Rechenzentren sind in Nürnberg, die Zentrale in Gunzenhausen) und zwischenzeitlich hatte ich mal den Eindruck, als hätte sich das schnelle Wachstum auf die Qualität des Supports niedergeschlagen. Das war vor ein paar Jahren, mittlerweile hat man bei den Hetzners anscheinend die Kurve gekriegt und der Support ist spitzenmässig wie schon am Anfang, als man seinen Server noch selbst ins Rack tragen konnte.

Ob das heute noch so ist, weiss ich nicht, inzwischen wurde aus der CoLo zwei DS (Dedicated Server), auf denen unter anderem genau der Text liegt, den Ihr gerade lest. ;-)

Den Namen des anderen Providers verschweige ich lieber mal, sonst hole ich mir noch 1 blaues Auge. ;-)

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Endlich iPhone

Am 22.August.2008 schrieb elmar in Budapest, Draussen, Mac, Positives, Spass 2 Comments »

Es ist vollbracht, nach über 5 Stunden Warten konnte ich heute morgen um 1:11 Uhr endlich den Vertrag für das heissersehnte iPhone 3G unterschreiben und loslegen. Lasst mich erzählen, das meiste schon gestern abend getippt, aber mangels (freiem) WLAN erst jetzt gebloggt.

Vollkommen ahnungslos tauche ich um 19:50 am T-Pont MOM-Park (einer eher kleinen Mall in Budapest) auf. Der Laden liegt am Ende eines Seitenganges und ich bin sehr überrascht, daß dieser Gang vollkommen leer ist. Sollte ich tatsächlich der erste sein. Dann meint ein Security Mensch, der gerade den Laden schliesst, hinter einer Tür am Ende des Ganges würde ab 20 Uhr das iPhone verkauft werden. Oha…! Man sieht etwas Bühnentechnik rumstehen, es wirkt wie ein Veranstaltungsraum. Aber kann ich da so einfach reingehen?

Ich tue es und stehe… wieder auf der Strasse. Tatsächlich ist dies ein (Not)-Ausgang und T-Mobile hat in diesem Aussenbereich der Mall einiges für die heutige Nacht aufgebaut. In grossen Lettern wird der Countdown an die Wand geworfen, in einer abgesperrten Warteschlange stehen 10 Stühle (für die “berühmten” ersten 10, von denen später auch ein Foto gemacht werden wird), ich bekomme ein Armband und befinde mich nun irgendwo auf Platz 13 (hmmm… bringt das Glück…? Dann bilde ich mir doch eher ein, auf Platz 14 zu sitzen.)

Es ist noch ausgesprochen wenig los, doch schon jetzt laufen nette Damen von T-Mobile herum, verteilen Getränke und Snacks. Ein Videoteam spricht mich an, macht Interviews mit den Wartenden. Sie lassen sich nicht davon abschrecken, daß ich so gut wie kein Ungarisch spreche, flugs wird ein Kollege organisiert und wir drehen in Englisch. Bestimmt  erhöht das den internationalen Charakter der Veranstaltung. ;-) Und ich verstehe nun, warum manche (nicht gestellte) Interviews klingen wie perfekt gestylte Werbespots. Was ich in diesen Minuten losgelassen habe, war wirklich PR-reif. :-P

Die Zeit verrinnt, immer mehr Getränke und Sandwiches werden herangebracht, dazu Äpfel und Gebäck. Ein paar Breakedancer legen eine Tanzeinlage hin, ein Moderator erzählt über das ganze Drumherum… anscheinend sind es nur 4 Länder, die diese Nacht mit dem iPhone beglückt werden.

Anfangs habe ich ja noch versucht, mir die Zeit mit einem Film zu vertreiben, aber diese Art von Event habe ich gar nicht erwartet und so ist es inzwischen natürlich viel spannender, hier zuzuschauen und mitzumachen, als die ganze Zeit einen Film zu schauen, den ich auch zu Hause sehen kann.

Inzwischen hat sich auch hinter mir eine Schlange gebildet, nachdem die erste Stunde (bis 21 Uhr) nicht viel passiert war und ich schon dachte, daß ich auch leicht später hätte kommen können. Man fühlt sich ja gleich besser, wenn man weiß, daß Platz 14 nicht der letzte ist, sondern noch jede Menge nach einem kommen und es sich gelohnt hat, so früh da zu sein.

Es geht weiter mit den Unterhaltungseinlagen, ein Beatboxer tritt auf, wirklich bühnenreif und zum Schluß legen die Breakdancer zum Beatboxsolo los. Ein Quiz oder sowas wird veranstaltet, immer wieder laufen irgendwelche Filmteams und Fotografen rum und lichten einen ab. Das Wichtigste aber in dieser Nacht, das ist allen klar, ist und bleibt das iPhone 3G. Darum sind wir hier, darum sitzen wir uns den Arsch wund, diese Neugier vereint alle hier, ob innerhalb oder ausserhalb der Schlange.

Noch 37 Minuten bis Mitternacht, inzwischen werden Nummern vergeben, ich habe die schöne 18 bekommen (bin nun sozusagen volljährig). Ein Modell durfte ich auf dem Papier auch schon wählen (natürlich das 16 GB in schwarz) und ich war erstaunt, wie viele das schwarze 8 GB und vor allem das weiße  16er nehmen. So beliebt, wie ich zuerst dachte, scheint also das schwarze 16 GB gar nicht zu sein. Für einen Apple-Fan, so dachte ich immer, kommt nur schwarz in Frage, aber dann erzählt jemand, daß viele sich gerade deswegen das weiße holen, weil sie schon ein weißes Macbook haben und das iPhone “fehér” dann natürlich perfekt dazu passt. Hmmm… stimmt.

Ein paar Trommler treten auf, die auf Plastikfässern spielen, aber das schon ziemlich Stompmässig. Sie Direkt neben sind nun auch zwei sympathische Jungs, einer von beiden (Patrick) hat all die Stunden hier verbracht, um für seinen Vater, der inzwischen ebenfalls eingetroffen ist, eine gute Startposition zu ergattern. Ich bin überrascht, daß Patrick sehr gutes deutsch spricht, aber als ich mich dann noch länger mit seinem Vater unterhalte, wird klar, warum. Es gibt in Ungarn viele Familien mit (teils) deutscher Abstammung, vor allem aus dem Schwäbischen kommen viele. David besucht eine österreichische Schule in Budapest, sein größerer Bruder David, der ebenfalls da ist, hat dort gerade Abitur gemacht und studiert nun in Wien BWL. Nicht zuletzt ein Glück für mich, denn David wird sich noch als perfekter Dolmetscher entpuppen. :-)

Ich glaube nicht, daß es irgendein anderes Mobile Phone gibt, daß mit solch einem Enthusiasmus und solch einer Begeisterung empfangen wird. Das iPhone ist Teil einer noch viel größeren Familie und wer einmal drin ist, lernt schnell weitere weitere Familienmitglieder kennen. Überall sieht man hier Leute mit MacBooks, auf den ersten drei Plätzen sitzen darum auch gleich Leute mit 3 Macboks. Selbst meinem Interviewer vorhin war angesichts meines Macbook Pro sofort klar, daß ich ein Apple-Fan sein muß.

Mit Tusch und Trara hat man gegen 23:30 den Einzug der großen Transportkiste gefeiert. Da waren sie, die heißersehnten und es würde sicherlich spannend werden, wie viele tatsächlich ein iPhone abkriegen. Die Schlange beläuft sich inzwischen auf ca. 200 Personen.

Es ist 0 Uhr, Trompeten und Feuerwerk, die ersten 10 gehen hinein durch die Seitentür in den Seitengang, der heute einmal die Hauptrolle spielen darf. Abdeckungen werden entfernt von iPhone-Werbungen und der Blick in das innere des T-Ponts wird frei. Jede Menge Filmteams und Fotografen begleiten die Erstlinge, alles wird genau festgehalten. Schliesslich dauert die ganze Prozedur auch eine Weile, Vertrag, Registrierung, Aktivierung etc.

Nach einer weiteren halben Stunde ist es auch für uns, die nächsten 10, soweit. Was folgt, ist eine Mischung aus konstanter Vorfreude und Papierkram, der zwar eine Weile dauert, aber erstaunlich reibungslos funktioniert. Um 1:11 ist endlich der Vertrag unterzeichnet und das iPhone mein. Meine bisherige Prepaidnummer konnte ich behalten, technisch ist alles umgestellt und das iPhone bereits aktiviert und bereit zum Telefonieren.

Ich bedanke mich nochmal bei den Jungs und dem Vater, die mir Gesellschaft geleistet haben und David für das perfekte Dolmetschen. Jetzt noch ein Taxi finden und ab nach Hause. Und als wäre es der perfekte Abschluß eines perfekten Abends, steht an der Ecke ein Buda-Taxi (die einzige Kette, mit der ich – wenn überhaupt – in Budapest fahre, da man ansonsten schnell abgezockt wird), ich sage dem Fahrer auf ungarisch wo ich hin will und er fragt mich auf deutsch, wo aus Deutschland ich herkomme. :-)

5 Euro später bin ich zu Hause, es ist geschafft und vollbracht. Jetzt kann die Zeit mit dem iPhone beginnen.

Auf index.hu, einer grossen Nachrichtensite in Ungarn, gibt’s noch ein paar mehr Fotos, man beachte das 2. und 3… wer nach dem orangen Hemd sucht, wird fündig. ;-)

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Eier, wem Eier gebühren

Am 20.Mai.2008 schrieb elmar in Budapest, Lästereien, PC, Positives, Spass Keine Kommentare »

Schweissbacke Ballmer hat’s abbekommen, und das genau in meiner derzeitigen Nachbarschaft. Schön!

Bei einem Vortrag an der Budapester Universitaet wurde der M$-Chef mit Eiern beschmissen. Ich erspare mir (und Euch) mal jeden weiteren gehaessigen Kommentar, sondern spendiere Euch (falls nicht schon bekannt) ein paar Links inklusive Video.

Viel Spass!

Artikel:

http://gizmodo.com/391736/steve-ballmer-egged-in-hungary

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,554270,00.html

http://www.theregister.co.uk/2008/05/19/ballmer_eggs/

Video:

http://webcast.tv2.hu/index.php?m=video&video_id=376397

Auch wenn die Aktion eher simpel und der Grund seltsam ist, meine Sympathie hat’s auf jeden Fall. Hoffe nur, dass Ballmer jetzt keine Maertyrer-Symapthie-Punkte kassiert. Sowas passiert schnell. Also bitte schnell wieder was Böses nachschieben, Mister B.

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Eine Runde QCC

Am 5.Mai.2008 schrieb elmar in Lästereien, Positives, Spass, TV Keine Kommentare »

Beim gestrigen Podcast-Stöbern im iTunes Store habe ich mir mal alle 20 Folgen des Quatsch Comedy Clubs runtergeladen. Dachte mir, musste doch mal gucken, was die deutschen Nachwuchsbirnen so machen. Immerhin, das anschliessende Konsumieren der Folgen eröffnete mir ganz neue Perspektiven über Selbstmord.

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So schön ist Koch aus der Ferne :-)

Am 5.Februar.2008 schrieb elmar in Budapest, Gesellschaft, Inlinern, Lästereien, Positives, Unterwegs Keine Kommentare »

Was in Deutschland nicht alles passiert… aus der Ferne macht es fast noch mehr Spass, zuzuschauen, wie Glitschkoch an seiner Macht festhaelt. Koch, der laut Pofalla den Regierungsauftrag hat. So nennen es die Politiker, wenn sie absolut keinen Bock auf die Rückkehr zum Schlappschwanz haben. Macht macht eben doch geil. Leider gibt die Mathematik Koch recht, in der Tat sind ein paar Hessen zu viel entweder blind, gefühlsarm oder sonstwie kognitiv suboptimiert. Was ein Glück, dass ich diese Schleimparade nicht aus der Naehe mitbekommen muss.

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Der neue Volkssport: Werbeanrufer verarschen!

Am 20.April.2007 schrieb elmar in Lästereien, Positives, Spass, Werbung Keine Kommentare »

Es wird Zeit, den Spieß rumzudrehen! Endlich, endlich, endlich.

Schaut mal flott auf http://www.nicht-anrufen.de/ und freut Euch mit mir. Endlich bekommen die “armen, armen” Frontschweine in den Call-Centern ihr Fett weg, auch wenn sie in aller Dummschwätzerei und Verlogenheit ja nur Ausführende ihrer Auftraggeber im Dunkeln sind, welche sich anschliessend so gerne von den Machenschaften distanzieren, mit denen sie letzten Endes ihre Kohle machen.

Aaaaalso: Fremdschämsensor an und losgehört. So soll es sein und wer spontan genug ist, mag sich den Spass gerne live holen. Je känger, desto besser! Heidewitzka!

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Magisch und realistisch: Kammerflimmern

Am 18.April.2007 schrieb elmar in Positives, TV 1 Comment »

Ein gewaltiges Stück deutschen Kinos: Der 2004 erschienene Spielfilm “Kammerflimmern” mit Matthias Schweighöfer. Mit magischen, elektrisierenden Bildern wird die Geschichte des Rettungssanitäters Crash erzählt, der als Kind seine Eltern bei einem Autounfall verlor und nun auf jene Frau trifft, die er seitdem immer wieder in seinen Träumen gesehen hat.
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Es gibt noch ehrliche Menschen

Am 17.April.2007 schrieb elmar in Draussen, Gesellschaft, Positives Keine Kommentare »

Auch eine gute Tat des Tages. Nach einer schlechten.
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Auch das: Gut!

Am 13.April.2007 schrieb elmar in Positives Keine Kommentare »

Gestern nach einer Weile wieder auf die Rollen. Weia, hab ich abgebaut. Das zeigt weniger das körperliche Gefühl, als die Pulsuhr. Was ich sonst mit 130-140 gefahren wäre, lag gestern bei über 160. Also es wird Zeit. Aber Spa�? gemacht hat’s, das Wetter ist einfach saugeil und daran können auch die vorgezogenen Allergene (die ich gestern auch schon gespürt habe, vier Wochen zu früh) nichts ändern.

Der kleine Hase läßt sich erfolgreicher hochnehmen als vorher (trotz Rückschlägen). Ist gar nicht so einfach, aber vielleicht begreift er irgendwann, daß ich nicht der Greifvogel bin, der ihn fressen will, sondern dies der beste Weg ist, ihm auch mal mehr von der Wohnung hier zu zeigen.

Guten Mutes (und sehr gespannt) bin ich auch auf Mac-TV. Habe mich dort beworben und hoffe nun, ehrenamtlich ein wenig beitragen zu können und vor allem mit den Leuten zusammenarbeiten zu können, die ich bis jetzt nur von den Ausstrahlungen und Filmen her kenne.

Ein neu gekauftes kleines Keyboard für den Mac macht Spa�? und da es einfacher und unmittelbarer zu verwenden ist als das nicht ganz direkt am Rechner stehende Stage-Piano, habe ich schon ein bisserl in Reason rumprobiert und wirklich beeindruckende Sachen gefunden. Vielleicht wird’s ja doch noch was mit der Kreativität. :-)

So, das war jetzt auch mal was Positives für den heutigen Tag. Schauen wir mal, wie er so weiterläuft…

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