Über den Wolken – Flughöhe Null

Am 3.September.2011 schrieb elmar in Draussen, Inneres, Unterwegs 1 Comment »

Kennt ihr den Moment, wenn ihr dasitzt, nachdenkt und euch nichts sehnlicher wünscht, als die Antwort auf alle Fragen zu bekommen, die universelle Einsicht, die alles erklärt und Euch sagt, warum ihr und die Welt um Euch herum so ist, wie sie ist?

Das Leben beginnt, sich langsamer zu drehen, so langsam, bis es fast zum Stillstand kommt. Wenn ihr genau hinhört, bemerkt ihr das Bremsgeräusch, gefolgt von erwartungsvoller Stille. Ihr steht da, ein wenig ungläubig, und blickt auf den Boden des Daseins, befreit von all den Nebensächlichkeiten, vom täglichen Lärm der vielen Verführer, die uns für Geld jene Lücken füllen wollen, welche wir selbst erst definiert haben.

Es ist wie einen großen Schritt zurücktreten, wie die rote Pille, wie Abheben für einen Blick von oben auf das Tal der Tränen, in dem wir uns täglich Fragen stellen, deren unterbewusst erahnte Antwort wir eigentlich gar nicht wissen wollen. Diejenigen, die eben noch neben uns standen, werden zu Figuren in einem Spiel, das niemand erfunden hat, dessen Regeln wir nicht genau kennen, das uns in seiner Erbarmungslosigkeit aber mitunter den Atem raubt und den Blick in dichte Wolken hüllt.

In diesem Moment jedoch lassen sie nach, die Schmerzen, die Fragen, die Ungewissheiten, ziehen sich zurück in ihre Höhle wie eine Moräne in ihr Loch, wachsam, aber wartend. Das ist die Gelegenheit, den Blick schweifen zu lassen, hinzuschauen, zu beobachten, zu staunen. Denken spielt in diesem Moment keine Rolle, es wäre nur erneute Verfärbung und Interpretationsversuch. Es ist ein Gefühl wie „Sowas machen die Menschen?“, eine leichte bis mittelschwere Form von Ungläubigkeit, die aber nicht wertet, sondern nur schaut. Nicht verurteilt, sondern aufsaugt, was bisher so trefflich verborgen lag unter all den Schichten täglichen Mitspielens, Leidens und Freuens.

Hat man diese Distanz erst mal geschafft, wird plötzlich alles leicht, weil egal. „Und dann würde, was uns groß und wichtig erscheint, plötzlich nichtig und klein“. Das Leben mutiert zu einem Tilt Shift-Video, in der unzählige kleine Männchen scheinbar planlos herumwuseln in einer farblich übersättigten Welt mit miniaturisierten Gebäuden, Straßen und Schicksalen.

Und was hat das mit unserem eigenen Leben zu tun? Mit unserer Suche nach Erkenntnis, Bestätigung und der Weltformel? Genau hier findet sie einen Ruhepol, eine Stätte der Entspannung, vielleicht sogar des Friedens und Ziels. Weil wir sie gerade hier und jetzt hinter uns gelassen haben, unsere Ängste, Hoffnungen, Verzweiflungen und Verdammungen. Weil wir nicht mehr werten müssen noch bewertet werden, weil wir Wesen und Sein als das betrachten können, was es ist. Eine kleine Welt, sie sich oben, unten, links und rechts sofort in Unschärfe verliert, sobald sie aus dem Fokus gerät, Die gleichzeitig überall ist und nirgends.

Es kehrt eine Leere ein, doch es ist keine Leere der Unruhe, Verzweiflung, keine Leere, die aufgefüllt werden muss, sondern eine, die sich gerade darin wohlfühlt, leer und klar zu sein, wie verlassene Bahnsteige an einem frischen Spätsommermorgen. Das macht auch diejenigen unwichtig, die uns sonst in unserer täglichen Suche nach Erfüllung so beständig beschwätzen, die Heilsbringer aus Fernsehen, Kirchen und Konsum.

Ich fühle mich wohl in dieser Leere auf der Zugfahrt von Mainz nach Osnabrück, in dem Gefühl, dass all die Menschen um mich herum wie ich nur kleine Bausteine einer Matrix sind, die im Ganzen keiner überblickt und nie überblickt hat (schon aus diesem Satz lässt sich mein Glaubensstatus ablesen). Ich kann sie vorbehaltlos lieben, ignorieren, hassen, verehren, nachahmen oder ich kann es auch einfach lassen und ihnen nichts mehr vor- hinterher- oder nachtragen. Das macht das Leben auf angenehme Art und Weise leichter, weil ich plötzlich nicht mehr abgelenkt bin durch die vielen kleinen Vorurteilchen und Mißgünstigkeiten, Schubladen und Unwohlfühleinheiten, die mich sonst beim Kontakt mit Menschen in diesem komischen realen Leben mitunter plagen. Nein, ich kann ihnen ins Gesicht schauen, lächeln, ihnen die Tür aufhalten und bin doch nur ein Beobachter ihrer mitunter unbeholfenen Versuche, in dem, was sie für Realität halten, klarzukommen.

Vielleicht, ja, wahrscheinlich, muss ich irgendwann wieder runter von dieser Wolke, wieder zurück in das irdische Leben, die Matrix, den Alltag, die üblichen verdächtigen Handlungen und Begehrlichkeiten. Ich werde wieder erschrecken, die Luft anhalten, lachen, fluchen, verurteilen, wollen, weigern. Doch für den Moment einer Zugfahrt, dieses Tages und womöglich ein paar weiterer Atemzüge mehr werde ich die Zeit auf der Wolke genießen.

Wenn es mich dann einst wieder sehnt, stehe ich halt früh morgens auf, stelle mich auf den Bahnsteig im Mainzer Hauptbahnhof, atme tief ein und lasse mich fallen.

(geschrieben auf der Zugfahrt von Mainz nach Osnabrück. Abfahrt Mainz 07:17 Uhr ;) )

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Liebe Eltern! (oder: Über meinen Kontakt zu Jüngeren im Internet)

Am 28.Juni.2011 schrieb elmar in Allgemein, Freundschaft(en), Gesellschaft, Twitter, Unterwegs, Zeitgeist 14 Comments »

Sie haben sich bestimmt schon einmal Gedanken gemacht, wie sie sich beim Thema Internet verhalten sollten, was sie erlauben können und wo Einschränkungen und ein wachsames Auge angebracht sind. Die „alten“ Medien wie Fernsehen, Zeitungen und Bücher versuchen zu helfen, aufzuklären und zu unterstützen, pflegen aber auch, wie mancher TV-Privatsender, gerne eine quotenfreundliche Sensationsberichterstattung, die der Realität nur bedingt gerecht wird.

Fakt ist: Wer als Jugendlicher im Internet unterwegs ist, sollte ein paar wichtige Sicherheitsregeln beachten und Eltern tun gut daran, auch mal zu schauen, was die „lieben Kleinen“ so treiben. Auf der anderen Seite sind Jugendliche, gerade weil sie so selbstverständlich mit den Medien Computer und Internet aufwachsen, durchaus routinierter und umsichtiger als viele Eltern denken. Die zunehmende Vernetzung führt dabei auch zu einem Um- und Neudenken des Begriffs „Privatsphäre“, bei dem die Grundstücksmauern früherer Generationen einem Miteinander und einer Offenheit weichen, welche Eltern und Ältere oft erschreckt. Doch gerade diese Offenheit und der rasante Austausch untereinander sorgen auch dafür, dass „dunkle Gestalten“ schnell auffliegen und kritisch beobachtet werden. Daneben aber ermöglichen soziale Medien wie Twitter aber auch einen „gesunden“ Kontakt und Austausch zwischen Generationen und Menschen, die sich im realen Leben vermutlich nie kennengelernt hätten.

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50 Fakten über mich.

Am 16.Juni.2011 schrieb elmar in Freundschaft(en), Inneres, Mac, Positives, Unterwegs 6 Comments »

  1. Mein Lieblingsgemüse ist Brokkoli.
  2. Ich habe zwei Studiengänge geschmissen, einen nach zwei und einen nach 3 Semestern.
  3. (geändert) Heute arbeite ich als “Systemarchitekt Virtualisierung” bei Lufthansa Systems.
  4. Ich habe die achte Klasse wiederholt.
  5. Das Knistern von Chipstüten wie auch einige andere Geräusche machen mich aggressiv.
  6. Ich habe zweimal in meinem Leben mein Hobby zum Beruf gemacht (Rettungsdienst und IT).
  7. Mit 12 habe ich im Bahnhof Frankfurt-Höchst mal einige Stunden lang die Zugansagen gemacht. “Bitte Vorsicht auf Gleis 3…”.
  8. Ich habe Heuschnupfen und allergisches Asthma, seit ich 4 bin.
  9. In der 6. und 7. Klasse wurde ich wegen meines Körpergewichts ziemlich gemobbt.
  10. Der Tag der Bundesjugendspiele war für mich der schrecklichste Schultag des Jahres.
  11. (geändert) Ich habe seit einigen Jahren einen Tinitus.
  12. Ich hatte in meinem 12 qm-Zimmer bei meinen Eltern zeitweise bis zu 35 (auch große) Pflanzen.
  13. Im selben Zimmer hatte ich eine selbsgebaute Voliere mit 6 Wellensittichen.
  14. Ich bin trotz Höhenangst eine fast 30 Meter hohe Drehleiter (DL30) bis zum Ende hochgeklettert.
  15. Ich bin die ersten 25 Jahre meines Lebens mit Hunden aufgewachsen.
  16. Für mich ist Weinen ein sehr befreiendes Gefühl. Auch, wenn es recht selten vorkommt.
  17. Ich spiele Klavier und Gitarre, hatte aber lediglich 2 Jahre Heimorgel- und niemals Gitarrenunterricht.
  18. Ich bin ein Einzelkind, habe mir aber nie wirklich die Frage gestellt, ob ich lieber mit einem Bruder aufgewachsen wäre oder nicht.
  19. Schon mit 11 Jahren habe ich alleine meine Mutter in unserem Schnellimbiss vertreten.
  20. Ich hatte in Sport nur ein einziges Mal im Zeugnis eine 1 und zwar im Abschlußjahr.
  21. Ich habe zwei Mal in meinem Leben eine Muschel probiert. Mit 10 und nochmal 10 Jahre später. Ich hab’ beide nicht runterbekommen.
  22. Heute bedeuten mir Freundschaften mehr als Verliebtsein.
  23. 3 Monate vor dem Abi hatte ich einen schweren Unfall, der einiges in meinem Leben verändert hat.
  24. Ich habe noch nie jemand absischtlich mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
  25. Ich verschlucke mich immer mal wieder heftig, sogar an meinem eigenen Speichel.
  26. Ich liebe Zug fahren.
  27. Ich habe recht hohe Ansprüche an mich selbst.
  28. (geändert) Ich esse, wenn ich alleine bin, fast immer vor dem Mac.
  29. Ich hatte in meinem Leben 3 Motorräder, bevor ich mir vor ein paar Jahren zum ersten Mal ein Auto kaufte.
  30. Ich war noch nie im Fernsehen. Ich war einmal im Fernsehen, nämlich im Offenen Kanal Frankfurt/Offenbach mit einer 45-minütigen Kultur-Satire-Sendung zusammen mit @AufSendung.
  31. Mein schlechtestes Halbjahreszeugnis hat einen Schnitt von 4,3.
  32. Dafür steht in meiner Abiturnote vor dem Komma eine 1.
  33. Twitter hat meine soziales Leben und Kontakte vollkommen umgekrempelt.
  34. Ich habe von 2008 bis 2010 in Budapest gelebt.
  35. Ich fahre lieber bei 15° Inliner als bei 35° am Strand zu liegen.
  36. Ich bin mit 16 aus der Kirche ausgetreten.
  37. Ich bin Jahressieger 2006 der Lufthansa Fotoclubs, Sparte “Color”
  38. Ich habe viel zu viel Zeug in meiner Wohnung und will schon seit Ewigkeiten mal richtig ausmisten.
  39. Ich fotografiere gern und einigermassen gut, bin dabei aber auch sehr kritisch und bewundere viele Arbeiten anderer.
  40. Meine Lieblingsreiseländer sind (neben Deutschland) Norwegen, Schweiz und die USA.
  41. Ich habe nach dem Auszug zu Hause den Großteil meines Lebens in WGs gewohnt.
  42. Das Gefühl, ungerecht behandelt oder mißverstanden zu werden, macht mich wahnsinnig.
  43. Ich lebte 7 Jahre in einer Beziehung.
  44. Im Alter von 11 bis 15 war ich sehr großer Eisenbahnfan.
  45. Mit 13/14 habe ich oft um 17 Uhr die Kneipe meiner Eltern aufgemacht und alleine geführt, bis sie 1-2 Stunden später dazukamen. Ich habe sehr viel in der Kneipe mitgeholfen und es hat mir immer großen Spaß gemacht.
  46. Bevor ich 2006 zum Apple Fanboy mutierte, war ich 1997-2001 schon einmal Mac User, stieg dann aber wieder auf Windows (XP) um.
  47. Mein erstes Modem hatte 2400 bps Daten- und 9600 bps Fax-Geschwindigkeit.
  48. Die bedeutenste LP meiner Jugend ist “Dark Side Of The Moon” von Pink Floyd.
  49. Mein uralter Nick “Lazertis” stammt aus dem Hörspiel “Das Jahr Lazertis” von Günther Eich.
  50. Ich war noch nie auf dem Mond.
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Auf Twitter-Reise zu Erkenntnissen. Aus Gründen.

Am 29.April.2011 schrieb elmar in Allgemein, Draussen, Kirche, Positives, Unterwegs 4 Comments »

Eine Woche bin ich jetzt auf Reisen, habe tolle Leute getroffen, tolle Städte gesehen und tolle Gespräche geführt. Ich habe (obwohl  ziemlich atheistisch angehaucht) einen schönen Ostergottesdienst besucht und eine Hafenrundfahrt gemacht, einiges über das Angeln erfahren, war im Moor und einem doppelstöckigen Bahnhof, bin mit dem Bummelzug und guter Gesellschaft quer durch Schleswig-Holstein gefahren und habe mir mit anderen im Mecces eine Blasrohrschlacht geliefert.

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All das wäre wohl in dieser Form ohne Twitter nicht passiert, denn die Leute, die ich auf dieser Reise treffe, haben allesamt direkt oder indirekt mit Twitter zu tun. Das bringt mich zur ersten Erkenntnis: Wenn ich möchte, dass sich in meinem Leben etwas tut, muss ich die Initiative zu ergreifen, anstatt zu Hause sitzend auf ein Wunder zu warten. Muss auch mal ein “Wagnis” eingehen und wie letztes Wochenende die Familie von Maik und Tim besuchen, die ich vorher (bis auf die beiden) kaum kannte, bei der ich dann aber drei richtig tolle und inspirierende Tage erlebte. Muss auch mal Vorurteilen und Mißtrauen widerstehen, um schliesslich Türen zu öffnen, die man vielleicht vorher so nicht für möglich gehalten hätte.

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Die zweite Erkenntnis: Neugier ist optimalerweise bidirektional. Offenheit suchen und geben, sich Leuten mitteilen, ihre Fragen beantworten, aber auch selber stellen und bereit sein für Neues. Scheuklappen sind gut, um Pferden manchen Schreck dieser Welt zu ersparen, bei Menschen führen sie eher zu geistiger Verarmung und despirativen Mangelerscheinungen. Und man darf auch bei anderen ruhig mal Erwartungen durchkreuzen oder andere Seiten zeigen.

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Und schliesslich die dritte Erkenntnis: Ich werde nicht mehr versuchen, mich Nicht-Twitterern gegenüber wegen der Dynamik und Begeisterung, die ich mit und durch Twitter erlebe, zu rechtfertigen oder zu erklären. Es funktioniert einfach nicht. Wer Interesse zeigt, dem erkläre ich das “Prinzip Twitter” gerne (sofern man überhaupt von einem solchen sprechen kann), aber wer mit der Arroganz vorinternetlicher Maßstäbe an das Thema herangeht, soll gerne weiter beim TV-Abendprogramm verweilenund 0137er-Abstimmungen für ein Maximum an Interaktiviät halten.

Fabio, den ich heute in Kiel traf, schrieb nach unserem Treffen später in Twitter “Einen Tag erlebt, den ich so schnell nicht vergessen werde. :) ”. Für mich ist eher noch “Eine Woche, an die ich noch lange und gerne denken werde”, weil sie mir viele neue Eindrücke, Aktionen und vor allem Gespräche gebracht hat und ein weiterer Beweis dafür ist, daß man mit offenem Geist und Herz einfach mehr sieht und erlebt.

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Da sag noch einer…

Am 3.Juli.2009 schrieb elmar in Budapest, Dienstleistungspannen, Unterwegs, Werbung 1 Comment »

es gäbe keine Servicementalität im Einzelhandel mehr…

Eben durch das Einkaufszentrum gestromert auf der Suche nach einem Schuhlöffel (englisch “shoehorn”, wie ich dabei gleich gelernt habe ;-) ). Es gibt zwar im “Westend” in Budapest jede Menge kleine Schuhläden, aber keine Löffel. Da, ein etwas größerer Salamander… Aber auch die haben nur einen Schuhlöffel Marke “Domina” für Schuhe über 50cm Höhe. Doch die nette Verkäuferin weiß trotzdem Rat und durchforstet g’schwind ;-) allerlei Schuhkartons im Lager, bis sie schliesslich stolz ein Schuhhorn von Bugatti hochhält, offensichtlich gerade einem frischen Paar Schuhe entrissen. Und dann wollen die noch nicht mal was dafür haben.

Danke, danke, lieber Salamander samt seiner Verkäuferinnen. So geht das. :-)

Zu Hause angekommen, beginne ich meine Nachforschungen für den morgigen Tag in München, bei dem ich unter anderem auf Jagd nach Falken gehen werden. Ähmmm… nein, nicht der vermutlich schon bedrohte Raubvogel, sondern Socken der Marke Falke (genauer, die Trekking-Version TK2), welche hierzulande kaum bis gar nicht aufzutreiben sind und deren großer Fan ich bin.

Also fluggs angefangen, rumzutelefonieren, der erste Anruf führt mich gleich zum North Face-Laden in der Sendlinger Strasse, worin mich ein netter junger Mann glatt und sprichwörtlich von den Socken haut. Sie hätten zwar keine Falke-Socken, aber das komplette Falke-Programm gäbe es bei Sport-Schuster gleich am Marienplatz. Und nennt mir noch das Socken-Stockwerk mit dazu.

Geht es noch besser?

Neees, sag ich und werde morgen gleich noch einen Abstecher zu besagtem North Face-Laden machen und mich nochmal persönlich bedanken. Bei der Gelegenheit nehm ich dann auch gleich ein paar Outdoor-Hemden mit, denn die stehen – was ein Zufall – auch auf meiner deutschen Einkaufsliste.

Ach ja, und wenn wir schon beim Thema Kundendienst sind, vor einer Stunde habe ich für meinen Uralt-Mixer von Braun, dem Klassiker MX32, gleich ein paar Ersatzdeckel beim Braun-Kundenservice bestellt. Die sind dort mit 2,62 Euro aber auch erstaunlich billig und vor allem – das ist das beeindruckenste – überhaupt zu bekommen, den das Modell MX32 dürfte bald ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel haben. :-)

Das nenne ich einen erfolgreichen Tag. :-)

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Selber-Schuld-Schock-Video

Am 8.April.2009 schrieb elmar in Unterwegs Keine Kommentare »

Die Hamburger Polizei veröffentlichte kürzlich ein “Schockvideo“, in dem innerorts auf der Reeperbahn ein Motorradfahrer mit 120 km/h auf einen linksabbiegenden Mercedes knallt.

Obwohl ich aus eigener Erfahrung als Ex-Motorradfahrer und Ex-Rettungsassistent weiss, wieviel haeufiger die Schuld bei Motorrad-Auto-Unfaellen bei den Vierradlenkern liegt, habe ich absolut kein Verstaendnis und Mitleid für rasende Zweiradler.

Ich bezweifle, dass das Video gegen die oft tief verwurzelte Dummheit ankommt, aber vielleicht überdenkt ja doch der eine oder andere seine “Fahrtechnik”.

Da kann ich nur sagen: Dumm gefahren gelaufen.

Quelle: Spiegel Online

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Log mich ein!

Am 5.August.2008 schrieb elmar in Lästereien, Mac, PC, Unterwegs Keine Kommentare »

LogMeIn – Wirklich nettes Tool zum Fernsteuern eines Rechners (Mac, Win, Linux) aus der Ferne per Webbrowser. Macht einen professionellen Eindruck und laesst sich gluecklicherweise auch ganz gut absichern, damit sich nicht gerade Herr Gott und die Welt auf dem heimischen Rechner versammeln.

Einzig der Login-Bildschirm auf meinem Mac hat mich etwas verwundert. Obwohl die Software perfekt auf dem Mac funzt, ist man anscheinend eher an diesem anderen OS orientiert, welches ja auch noch gewisse Marktanteile besitzt. Lustig, aber wirklich nur eine Anekdote, der Rest macht einfach Spass. :-)

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Die letzten Wochen…

Am 15.Juni.2008 schrieb elmar in Budapest, Gesellschaft, Inlinern, Lästereien, Unterwegs Keine Kommentare »

war ich einfach zu faul, zu schreiben. Dabei gab es immer wieder Erwaehnenswertes und Laesternswertes.

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Neues von der Front

Am 14.Mai.2008 schrieb elmar in Budapest, Mac, Unterwegs Keine Kommentare »

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Neue Bilder aus BUD

Am 9.Mai.2008 schrieb elmar in Budapest, Unterwegs Keine Kommentare »

Momentan habe ich gerade Urlaub und streune ein wenig durch Budapest. Erstmal wurde ein “Muss” besucht, die Burg und dann ging es ab ins Grün auf den Hausberg. Dementsprechend gibt es nun zwei neue Alben bei Picasaweb.

Zitadelle und Burg Széchenyi- und Jánoshegy
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Maifest

Am 2.Mai.2008 schrieb elmar in Budapest, Draussen, Unterwegs Keine Kommentare »

Gestern war ich auf einer Maifeier am Heldenplatz. Jede Menge Leute waren unterwegs (kein Wunder bei 1,7 Millionen Einwohnern) und die arme kleine alte M1 war tokiomässig voll. Ein paar Bilder gibts auf meiner Picasawebseite (klick auf das Bild :-) )

Maifeier rund um den Heldenplatz
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Voller Flaggen

Am 15.März.2008 schrieb elmar in Budapest, Draussen, Spass, Unterwegs Keine Kommentare »

Ich hatte mich schon gewundert, warum Budapest voller Nationalflaggen ist… auf dem Weg nach Pest überquert die Tram die Petöfi hid, im Vergleich zu sonst ein wahres Farbenmeer. Auffallend waren ausserdem die vielen geschlossenen Geschäfte, immerhin war es Samstag 11 Uhr, also beste Konsumzeit.

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Zu Gast in Deutschland

Am 9.Februar.2008 schrieb elmar in Draussen, Unterwegs Keine Kommentare »

FRA, 8. Februar. Zwischenbilanz am Frankfurter Flughafen. Die erste Reise nach Deutschland seit dem Umzug nach Ungarn, der dienstliche (Lufthansa) und behördliche Teil (Ummeldungen) ist beendet, eine kleine Tour durch Shopping-FRA ebenfalls, nun sitze ich an Gate A17, warte auf den Flieger nach Hamburg, um Björn und Viola zu besuchen. Irgendwie in der Naehe wird gerade ein Kind geschlachtet, zumindest hört es sich so an. Wie gut, dass es iPod gibt.

Wie lief die erste kurze Rückkehr nach 4 Wochen Budapest bis jetzt?

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So schön ist Koch aus der Ferne :-)

Am 5.Februar.2008 schrieb elmar in Budapest, Gesellschaft, Inlinern, Lästereien, Positives, Unterwegs Keine Kommentare »

Was in Deutschland nicht alles passiert… aus der Ferne macht es fast noch mehr Spass, zuzuschauen, wie Glitschkoch an seiner Macht festhaelt. Koch, der laut Pofalla den Regierungsauftrag hat. So nennen es die Politiker, wenn sie absolut keinen Bock auf die Rückkehr zum Schlappschwanz haben. Macht macht eben doch geil. Leider gibt die Mathematik Koch recht, in der Tat sind ein paar Hessen zu viel entweder blind, gefühlsarm oder sonstwie kognitiv suboptimiert. Was ein Glück, dass ich diese Schleimparade nicht aus der Naehe mitbekommen muss.

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Was es alles gibt…

Am 23.Januar.2008 schrieb elmar in Budapest, Gesellschaft, Unterwegs Keine Kommentare »

und was nicht, darüber kann man sicher Bücher und Einkaufswagen füllen. Oder eben nicht.

Infopark D-Building, das ist der Ort, da wo ich arbeiten tueAuf jeden Fall gibt es Handys. Viele Handys. Jede Menge Handys. Vermutlich mehr als in Deutschland, auf jeden Fall aber wird mehr gesprochen. Dauernd ist irgendjemand irgendwo um einen am telefonieren. Was auch nicht verwundert, denn anscheinend (ich bin ja des Ungarischen (noch) nicht mächtig, braucht es in der Landessprache einiges mehr an Worten, um den gleichen Sachverhalt auszudrücken als im Deutschen. Ich habe mich einige Male gewundert, wenn ein Kollege etwas für mich übersetzt hat, wie aus einem kurzen deutschen Satz ein ungarischer Aufsatz wird. Naja, wenigstens gut für die Telekom.

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